Akamai dots background

Durchschnittliche globale Verbindungsgeschwindigkeit hat sich laut „State of the Internet“-Bericht von Akamai für das 3. Quartal 2015 auf 14% erhöht

Daten zeigen einen stetigen Anstieg der 4K-Bereitschaft und Breitbandkonnektivität im 3. Quartal 2015

Cambridge, MA |

Akamai Technologies, Inc. (NASDAQ: AKAM), der führende Anbieter von Content Delivery Network (CDN)-Services, veröffentlichte heute seinen „State of the Internet“-Bericht für das 3. Quartal 2015. Der Bericht stützt sich auf Daten von Akamai Intelligent Platform™ und bietet einen Überblick über weltweite Schlüsselstatistiken wie zu Verbindungsgeschwindigkeiten, Breitband-Verbreitungsraten, relevanten Internetstörungen sowie IPv4-Erschöpfung und IPv6-Implementierung.

Daten und Grafiken aus dem „State of the Internet“-Bericht für das 3. Quartal 2015 können auf der Akamai-Website State of the Internet und über die „State of the Internet“-App für iOS und Android-Geräte eingesehen werden. Es lassen sich auch Diskussionen zum „State of the Internet“-Bericht in der Akamai-Community finden.

„Wir konnten hinsichtlich der eindeutigen IPv4-Adressen, die eine Verbindung über Akamai herstellen, einen Anstieg verzeichnen. Gleichzeitig erschöpfte sich im 3. Quartal 2015 gänzlich der Bestand an IPv4-Adressräumen des Regional Internet Registry (RIR) für Nordamerika,“ bemerkte David Belson, Herausgeber des „State of the Internet“-Berichts. „Die zunehmende Erschöpfung des IPv4-Adressraums wird nicht nur Unternehmen in Nordamerika sondern weltweit dazu bewegen, ihre eigene IPv6-Einführung auszuweiten oder zu beschleunigen. Grund dafür ist nicht zuletzt, dass die Kosten für den Erwerb von IPv4-Adressräumen wegen der zunehmenden Knappheit möglicherweise steigen werden.“

Wichtige Punkte im „State of the Internet“-Bericht von Akamai für das 3. Quartal 2015:

Durchschnittliche globale Verbindungsgeschwindigkeit und globale Breitbandkonnektivität

  • Eine geringe Steigerung ließ sich hinsichtlich der durchschnittlichen globalen Verbindungsgeschwindigkeit erkennen, die im Vergleich zum 2. Quartal um 0,2% auf 5,1 Mbit/s zulegte. Das entspricht im Jahresvergleich einem Anstieg um 14%.
  • Südkorea konnte trotz eines Rückgangs um 19% seit dem 3. Quartal 2014 im Jahresvergleich mit 20,5 Mbit/s die höchste durchschnittliche Verbindungsgeschwindigkeit verzeichnen.
  • Nach einer Steigerung von 12% im 2. Quartal sank die durchschnittliche Höchstverbindungsgeschwindigkeit im 3. Quartal um 0,9% auf 32,2 Mbit/s. Daraus ergibt sich ein jährliches Wachstum von 30%.
  • Singapur (135,4 Mbit/s) und Macau (73,7 Mbit/s) legten jeweils mit 25% und 18% zweistellig zu. Auf Länder- bzw. Regionenebene konnte Singapur nach wie vor die höchste durchschnittliche Verbindungsgeschwindigkeit verzeichnen.
  • Auf globaler Ebene wurden 5,2% der eindeutigen IP-Adressen mit Durchschnittsgeschwindigkeiten von mindestens 25 Mbit/s mit Akamai verbunden. Dies bedeutet einen Anstieg um 6,3% gegenüber dem vorherigen Quartal. Im Jahresvergleich stieg die weltweite Einführung von 25 Mbit/s-Geschwindigkeiten um 15%. Dies steht im Kontrast zur jährlichen Verringerung um 0,5% im 2. Quartal.
  • Drei der führenden 10 Länder bzw. Regionen, darunter Südkorea (Einführungsrate von 24%), Hongkong (Einführungsrate von 14%) und Japan (Einführungsrate von 13%), hatten jährliche Rückgänge mit Verlusten von jeweils 37%, 15%, und 2,5%.
  • In den USA wurden in 10 Staaten 10% oder mehr der eindeutigen IP-Adressen mit Geschwindigkeiten von mindestens 25 Mbit/s mit Akamai verbunden. Dabei befindet sich der District of Columbia auf dem 1. Rang mit einer Einführungsrate von 22%.
  • Der weltweilte Anteil an eindeutigen IP-Adressen, die eine Verbindung über Akamai herstellen und über der Breitbandgeschwindigkeitsschwelle von 4 Mbit/s lagen, stieg von 2,7% auf 65%. Das Jahreswachstum lag bei 9,8%
  • Im 3. Quartal 2015 wurden weltweit 27% der eindeutigen IP-Adressen mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 10 Mbit/s mit Akamai verbunden. Dies bedeutet einen Anstieg von 2,4% im Vergleich zum vorherigen Quartal. Im Jahresvergleich war dies ein Anstieg um 19%.
  • Es wurden 15% der eindeutigen globalen IP-Adressen mit durchschnittlichen „4K-ready“-Geschwindigkeiten von mindestens 15 Mbit/s mit Akamai verbunden. Dadurch ergibt sich eine Zunahme von 5,3% im Vergleich zum vorherigen Quartal. Im Jahresvergleich wuchs die weltweite Einführungsrate von 15 Mbit/s um 21%, wobei 7 der führenden Länder bzw. Regionen Zunahmen von 8,9% in Lettland (Einführungsrate von 31%) bis 73% in Norwegen (Einführungsrate von 37%) zu verzeichnen hatten.

IPv4 und IPv6

  • Die weltweite Anzahl eindeutiger IPv4-Adressen, die sich mit Akamai Intelligent Platform verbanden, stieg um ca. 4,8 Millionen im 3. Quartal. Dadurch wurde der Rückgang im 2. Quartal teilweise ausgeglichen.
  • In Großbritannien blieb die Zahl der IPv4-Adressen gleich, während sie in Amerika hingegen um 0,5% im Vergleich zum vorherigen Quartal geringfügig abnahm.
  • Im Quartalsvergleich nahm die Zahl der eindeutigen IPv4-Adressen auf globaler Ebene in nahezu 60% der Länder bzw. Regionen im 3. Quartal zu. Im vorherigen Quartal betrug der Anstieg nur die Hälfte.
  • In 43 Ländern bzw. Regionen stieg die Zahl der IPv4-Adressen um 10% oder mehr. In 27 Ländern bzw. Regionen wurde hingegen eine Abnahme um 10% oder mehr im Vergleich zum vorherigen Quartal festgestellt.
  • Die europäischen Länder gehörten auch im 3.Quartal 2015 zu den Spitzenreitern der 10 führenden Länder bzw. Regionen und belegten 8 der ersten 10 Ränge mit dem höchsten Prozentsatz von Inhaltsanfragen an Akamai über IPv6.
  • Trotz eines Rückgangs von 8,4% im Vergleich zum vorangegangenen Quartal konnte Belgien mit 35% an Inhaltsanfragen, die über IPv6 erfolgten, seine deutliche Führung behaupten.
  • Verizon Wireless (72%) und Telenet aus Belgien (53%) waren auch weiterhin die beiden führenden Unternehmen, bei denen mehr als die Hälfte der Anfragen an Akamai über IPv6 erfolgten.
  • Bei 9 der 20  führenden Anbieter (verglichen mit 11 im 2. Quartal) lief mindestens jede vierte Anfrage an Akamai über IPv6. Allerdings erfolgten bei allen 20 Anbietern (verglichen mit 17 im 2. Quartal) mindestens 10% der Anfragen an Akamai über IPv6.

Fragen Sie den Experten

David Belson, Herausgeber des „State of the Internet“-Berichts antwortet auf die „Fragen Sie den Experten“-Fragen, die von Mittwoch, den 16. Dezember bis Freitag, den 18. Dezember über die Akamai-Community eingereicht werden können.

Infos zum „State of the Internet“-Bericht von Akamai

Für jedes Quartal veröffentlicht Akamai einen „State of the Internet“-Bericht. Dieser Bericht umfasst über Akamai Intelligent Platform gesammelte Daten zu Themen wie Angriffsdatenverkehr, Breitbandeinführung, mobile Verbindungen und andere relevante Themen hinsichtlich des Internets und seiner Nutzung sowie Trends, die sich im Verlauf der Zeit aus diesen Daten ergeben haben. Weitere Informationen zu den Kennzahlen im Bericht und die Analysen hierzu finden Sie unter http://akamai.me/sotimetrics. Besuchen Sie http://www.stateoftheinternet.com/soti-reports, um mehr zu erfahren und Zugriff auf die Berichte aus den Vorjahren zu erhalten. Besuchen Sie zum Herunterladen der Zahlen des „State of the Internet“-Berichts für das 3. Quartal 2015 folgende Seite: http://wwwns.akamai.com/soti/soti_q315_figures.zip

Informationen über Akamai

Akamai ist der führende Anbieter von Content-Delivery-Network(CDN)-Services, die das Internet schnell, zuverlässig und sicher machen. Die ausgereiften Lösungen des Unternehmens für Web-Performance, mobile Performance, Cloud-Sicherheit und Medienbereitstellung revolutionieren die Art, wie Unternehmen das Verbraucher-, Unternehmens- und Unterhaltungserlebnis für jedes Gerät an jedem Ort optimieren. Weitere Informationen dazu, wie Akamai mit seinen Lösungen und seinem Team von Internetexperten Unternehmen dabei unterstützt, Innovationen schneller voranzutreiben, gibt es unter http://www.akamai.com/, im Blog blogs.akamai.com oder auf Twitter.