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Welche Vorteile bietet ein CDN?

Performance, Verfügbarkeit, Sicherheit und Informationsgewinnung: die Eckpfeiler eines fortschrittlichen CDN

Willkommen im CDN Learning Center. Im unten aufgeführten Video erhalten Sie von einem unserer vielen Internetexperten wertvolle Einblicke in die Welt der Content Delivery Networks.

Akamai What are the benefits of a CDN video
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Welche Vorteile bietet ein CDN?

Wenn Sie noch nicht viel über Content Delivery Networks – kurz: CDNs – wissen, bietet dieses Learning Center den perfekten Einstiegspunkt. Sollten Ihnen die Grundlagen bereits bekannt sein, können Sie die anderen Links auf dieser Seite nutzen, um sich mit weiteren Themen zu befassen. Darüber hinaus kommen jeden Monat neue Inhalte hinzu.

Ein großer Anteil des weltweiten Internetdatenverkehrs wird heute über CDNs abgewickelt. CDNs sind allgegenwärtig und meistern auch die härtesten Herausforderungen bei der Bereitstellung von Inhalten über das Internet. Aber warum sind CDNs so verbreitet? Warum verlassen sich nahezu alle Unternehmen – von Inhaltsanbietern kleiner und mittlerer Größe bis hin zu internationalen Top-Unternehmen – bei der Bereitstellung eines optimalen Weberlebnisses auf CDNs?

CDNs wurden mit der Zeit zum unerlässlichen Tool für ein erfolgreiches Onlinegeschäft, und das hat hauptsächlich einen Grund: Das Internet war ursprünglich nicht auf all die Möglichkeiten ausgelegt, die es uns heute bietet. Es wurde einfach nicht für die Massen angeforderter Daten, die live gestreamten HD-Videos, die Rabattaktionen beim Online-Shopping und die mehrere Gigabyte großen Downloads von heute entwickelt. CDNs hingegen wurden speziell dafür konzipiert, das Internet zu optimieren, Medien auf skalierbare Weise bereitzustellen und all die vernetzten Erlebnisse von heute zu ermöglichen.

Die CDN-Technologie bietet Unternehmen Vorteile in den folgenden Bereichen: 

  • Performance 
  • Verfügbarkeit 
  • Sicherheit
  • Informationsgewinnung

Performance

Was bedeutet „Performance“? Performance bedeutet, dass Inhalte schnell bereitgestellt werden. Sie ist der Unterschied zwischen unmittelbarem Zugriff und sekundenlanger Wartezeit beim Aufrufen von Inhalten.

Wie funktioniert das? Wenn der angeforderte Inhalt auf einem der CDN-Server zwischengespeichert ist, wird Endnutzern beim Herstellen einer Verbindung zum nächstgelegenen CDN-Server eben dieser Inhalt bereitgestellt, anstatt die Anfrage an den Ursprungsserver weiterzuleiten und dem Kunden eine Wartezeit zuzumuten. Dies führt zu einer deutlichen Performanceverbesserung für den Endnutzer. Gehen wir zur Veranschaulichung vom italienischen Modehaus Fashion House X (FHX) in Mailand aus, das eine neue Kollektion für Onlinebestellungen herausbringt. Modefans in New York, Paris, Rio und Tokio gehen online, um die neuen Artikel zu bestellen. Wenn FHX kein Cloudsystem für das Inhaltsmanagement nutzt, müssen die Anfragen jedes Endnutzers den ganzen Weg nach Mailand und die Antwort den ganzen Weg zurück übertragen werden. Wenn FHX jedoch ein CDN einsetzt und den neuen Inhalt bereits im CDN zwischengespeichert hat, kann dieser Inhalt über Server in der Nähe des jeweiligen Endnutzers – beispielsweise in der betreffenden Stadt – bereitgestellt werden, und den Daten bleibt der lange Weg nach Mailand und zurück erspart.

Was geschieht, wenn der Inhalt nicht bereits zwischengespeichert wurde? Wenn der Inhalt noch nicht auf dem CDN-Server zwischengespeichert ist, kann der Server durch die integrierten Informationen zu Verbindungen zwischen ihm und anderen CDN-Servern dennoch die physische Größe des Internets umgehen. So lassen sich Herausforderungen bezüglich der Verbindung zwischen unterschiedlichen Internetanbietern, verlorenen Paketen aufgrund von Netzwerkausfällen und der für die DNS-Auflösung verschwendeten Zeit meistern. Fortschrittliche CDNs bieten darüber hinaus andere spezielle Technologien für den Umgang mit dynamischen (oder nicht zwischenspeicherbaren) Inhalten.

All dies bedeutet, dass Inhaltsanbieter ihren Kunden über ein CDN schnelle und hochwertige Weberlebnisse bieten können – unabhängig von Standort, Browser, Gerät oder Netzwerk. Webseiten werden schneller gerendert, Videos laden in kürzerer Zeit, Nutzer interagieren länger und intensiver, und Inhaltsanbieter steigern ihr Geschäft.

Verfügbarkeit

Verfügbarkeit bedeutet, dass Inhalte auch bei hoher Netzwerkauslastung, z. B. durch hohen Nutzerdatenverkehr, kurzzeitige Besucherspitzen oder mögliche Serverausfälle, für Endnutzer verfügbar bleiben.

Wenn es einmal zu mehreren Millionen Anfragen pro Sekunde kommt, werden selbst die leistungsstärksten Ursprungsserver auf die Probe gestellt. Ohne ein CDN muss all dieser Datenverkehr von der Ursprungsinfrastruktur des Inhaltsanbieters getragen werden. Hierdurch kann es zu Ausfällen kommen, die ein mangelhaftes Endnutzererlebnis und somit auch verlorenes Geschäft bedeuten. In solchen Situationen sind CDNs und ihre hoch verteilte Serverinfrastruktur von unschätzbarem Wert. Fortschrittliche CDNs können mit ihrer hoch verteilten Architektur und den umfangreichen Serverplattformen Dutzende Terabyte pro Sekunde abfangen. Dies ermöglicht Inhaltsanbietern, einer größeren Anzahl von Nutzern über einen längeren Zeitraum höhere Verfügbarkeit zu bieten.

Veranschaulichen wir dieses Prinzip wieder am Beispiel des Modehauses Fashion House X (FHX) in Mailand. Die Marke FHX ist bei Millionen von Modefans weltweit äußerst beliebt, und die neue Kollektion sorgt für viel Aufregung. Sobald die Kollektion enthüllt wird, gehen Fashionistas aus der ganzen Welt online und besuchen die Website von FHX im selben Moment. Wenn FHX kein CDN nutzt, treffen all diese Nutzeranfragen gleichzeitig am Ursprungsserver ein und sorgen dort für einen Ausfall. Setzt FHX jedoch ein CDN ein, wird der gesamte Datenverkehr über die Hunderttausende von Servern innerhalb des Netzwerks bereitgestellt. So kommt es nicht zu einem Ausfall des FHX-Ursprungsservers, und die Modefans auf der ganzen Welt können ein hochwertiges Weberlebnis genießen.

Sicherheit

Parallel zum Volumen der Daten und Transaktionen mit hohem Wert im Internet nimmt auch die Zahl der Angreifer zu, die es auf diese Informationen abgesehen haben. Für Unternehmen bedeuten diese Angreifer eine reale finanzielle Bedrohung. Einem Bericht des Ponemon Institute of Cyber Crime aus dem Jahr 2015 zufolge haben Cyberverbrechen bei Unternehmen weltweit durchschnittliche Verluste von 7,7 Millionen US-Dollar verursacht. Neben Verbrechen, die von internen Mitarbeitern mit böswilligen Absichten begangen werden, zählen DDoS- und webbasierte Angriffe zu den kostspieligsten Sicherheitsrisiken.

Gemäß dem Sicherheitsbericht State of the Internet von Akamai nimmt die Häufigkeit von DDoS-Attacken und webbasierten Exploits (SQL-Injection, Cross-Site-Scripting sowie lokale oder remote durchgeführte File-Inclusions) zu. Diese Angriffe werden immer häufiger in Verbindung mit einer DDoS-Attacke durchgeführt, um die Aufmerksamkeit vom wahren Angriff abzulenken, der unterdessen den eigentlichen Schaden anrichtet. Bei beiden Angriffsarten kann oft nur schwer zwischen legitimem und schädlichem Datenverkehr unterschieden werden. Zudem entwickeln sich die Strategien rasant weiter. Unternehmen benötigen also gewaltige, spezialisierte Sicherheitsressourcen, um ihre Abwehrmaßnahmen im Griff zu behalten.

Angesichts dieser schnelllebigen Bedrohungslandschaft im Internet muss ein CDN unbedingt Schutzfunktionen für Websites umfassen. Bei den fortschrittlichsten CDNs von heute, wie z. B. den CDNs von Akamai, ist die Informationssicherheit eine Kernkompetenz für die Bereitstellung einzigartiger cloudbasierter Lösungen. CDNs müssen Inhaltsanbieter und Nutzer gleichermaßen vor einer Vielzahl von Angriffen schützen, ohne dass hierdurch Bereitstellung oder Verfügbarkeit beeinträchtigt werden.

Informationsgewinnung

Als Träger von nahezu der Hälfte des gesamten Internetdatenverkehrs generieren CDN-Anbieter riesige Mengen an Daten zu den Verbindungen, Gerätetypen und Onlineerlebnissen von Endnutzern weltweit. Wenn CDN-Anbieter ihren Kunden diese Informationen zur Verfügung stellen, können diese CDN-Kunden wichtige und aussagekräftige Einblicke und Informationen zu ihrer Nutzerschaft daraus ziehen. Bei Akamai umfassen diese Informationen Real-User Monitoring und Media Analytics zur Messung der Endnutzerinteraktion mit dem Webinhalt sowie Cloud Security Intelligence zur Verfolgung von Onlinebedrohungen.

Akamai stellt die gewonnenen Daten auch öffentlich in Form der Berichtsreihe „State of the Internet“ zur Verfügung. Eine aktuelle Ausgabe dieser Reihe konzentriert sich beispielsweise auf weltweite Breitbandtrends, eine andere auf die Informationssicherheit im Internet. Die Downloads stehen Ihnen hier zur Verfügung.

Fazit

Durch die Bereitstellung von Lösungen für Performance, Verfügbarkeit, Sicherheit und Informationsgewinnung unterstützen CDNs die Top-Unternehmen dieser Welt bei der Umsetzung erfolgreicher Onlinegeschäfte. Wir hoffen, dieser Artikel hat Ihnen gefallen. Weitere Informationen zu CDNs finden Sie unter den anderen aufgeführten Links. Darüber hinaus ergänzen wir diese Seite jeden Monat um neue Inhalte.

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