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Was sind Pakete?

Was sind Pakete und wie werden sie übertragen?

Wir sehen uns nun das Internetprotokoll – IP – an. Zunächst geht es um die IP-Pakete. Dann sehen wir uns an, wie Pakete adressiert werden, und schließlich sehen wir uns die Benennung an, den Mechanismus, mit dem Namen in Adressen umgewandelt werden. Ich gehe davon aus, dass Sie die Präsentationen über das Webprotokoll bereits angesehen haben.

Wir erinnern uns: Als wir uns zuvor das Webprotokoll, HTTP und HTTPS, ansahen, haben wir erfahren, dass das Webprotokoll Anfrage- und Antwortnachrichten beinhaltet. Damit diese Nachrichten über das Internet übertragen werden können, müssen sie in Umschläge verpackt werden, und diese Umschläge müssen adressiert werden. Dieser Prozess entspricht den Postsendungen, die wir alle kennen. Wenn ich meiner Schwester einen Brief schicken möchte, kann ich nicht einfach oben auf dem Brief „An Joanna“ schreiben und ihn der Post übergeben. Stattdessen muss ich den Brief in einen Umschlag stecken und den Umschlag korrekt adressieren. Im Internet werden diese Umschläge als Pakete bezeichnet. Gleich werden wir uns ansehen, wie die Pakete adressiert werden. Beachten Sie auch, dass Pakete eine feste Maximalgröße haben, sodass lange Nachrichten in mehrere Pakete aufgeteilt werden müssen.

Um zu sehen, wie das funktioniert, nehmen wir unser Beispiel wieder auf. Denken Sie daran, dass wir zunächst die Adresse in die Adressleiste eingegeben oder auf einen Link geklickt haben. Dann sendet der Browser eine verschlüsselte Anfragenachricht an den Webserver. Werfen wir nun einen genaueren Blick auf diesen Schritt: das Senden der verschlüsselten Anfragenachricht.

Zuerst müssen wir ein neues Paket erstellen und es adressieren. In diesem Fall geht es an den Apple-Webserver, und es kommt von meinem Laptop. Natürlich sehen echte Internetadressen nicht ganz so aus, aber dazu kommen wir noch. Jetzt können wir die verschlüsselte Anfragenachricht in das Paket einfügen. Dann können wir das Paket an sein Ziel senden: den Apple-Webserver.

Nach dem Empfang des Pakets kann der Apple-Webserver die Nachricht aus dem Paket entfernen und sie anschließend entschlüsseln und lesen.

Für die verschlüsselte Antwort wird genau der gleiche Prozess ausgeführt. In diesem Beispiel ist die verschlüsselte Antwort zu groß, um in ein Paket zu passen. Daher ist sie in zwei Pakete aufgeteilt.

Ein wichtiger Punkt ist, dass IP das sogenannte Netzwerkebenenprotokoll ist. Dessen Aufgabe besteht darin, Daten in Paketen über das Internet von der Quelle zum Ziel zu transportieren.

  • IP legt fest, wie die Pakete adressiert werden.

  • IP legt die maximale Paketgröße fest.

  • IP legt jedoch nicht fest, was im Paket enthalten ist. Dies ist ein wichtiger Punkt.

In einem IP-Paket können folgende Dinge enthalten sein:

  • Web-Anfrage- und -Antwortnachrichten

  • Voice-over-IP (VoIP)

  • Echtzeit-Streaming

  • E-Mail-Nachrichten

  • DNS-Anfrage- und -Antwortnachrichten (Domain Name System)

All dies sind Beispiele für Protokolle auf Anwendungsebene.

Das Schichten in Ebenen ist ein essenzielles Konzept bei Kommunikationsprotokollen. Anwendungs-Endpunkte „sprechen die Sprache“ ihrer Anwendungsprotokolle. Beispiele:

  • Webbrowser und Server „sprechen“ und verstehen HTTP und HTTPS

  • E-Mail-Lesegeräte und -Server „sprechen“ und verstehen das E-Mail-Transferprotokoll: das Simple Mail Transfer Protocol oder SMTP

Netzwerkelemente wie Router müssen jedoch keines dieser Protokolle verstehen! Sie müssen nur das Internetprotokoll verstehen. Anwendungen blicken in die Pakete hinein, während Netzwerkelemente nach außen schauen. Vergleichen wir das noch einmal mit der Post. Ich könnte meiner Schwester einen Brief in einer geheimen Sprache schreiben, die nur wir kennen, aber solange ich diesen Brief in einen Briefumschlag lege, der richtig adressiert ist, kann die Post diesen Brief problemlos zustellen. Meine Schwester und ich schauen in den Umschlag, aber die Post schaut nur nach außen.

Diese Trennung von Ebenen hat zu enormen Innovationen geführt. Gegenwärtig gibt es Tausende von Protokollen auf Anwendungsebene und viele Protokolle auf Verbindungsebene. Stellen Sie sich die Verbindungsebene als physische Verbindung vor, etwa Ethernet, WLAN und Mobilfunk. Es gibt jedoch nur ein Protokoll auf Netzwerkebene, und zwar IP.  

Neue Anwendungen können einfach über IP aufgesetzt werden. Jeder kann ein neues Anwendungsprotokoll erfinden, und solange die Nachrichten in IP-Pakete gepackt werden können, funktioniert es im Internet. Es sind keine Änderungen an Netzwerkelementen wie Routern erforderlich. Das World Wide Web (WWW) ist ein gutes Beispiel. Als IP und das Internet geschaffen wurden, existierte das WWW nicht einmal. Als Tim Berners-Lee dann das WWW entwickelte, musste er seine neu erfundenen Anfrage- und Antwortnachrichten in IP-Pakete packen. Es waren keine Änderungen an IP oder Internet nötig. Das Ganze hat einfach so funktioniert.

Ebenso können neue Verbindungstechnologien darunter angeordnet werden. Jeder kann eine neue Verbindungstechnologie erfinden, und solange sie IP-Pakete übertragen kann, kann sie Teil des Internets sein und können beliebige Anwendungen darauf aufgesetzt werden. Beispiele sind Wi-Fi und IPoAC.

Sie haben noch nichts von IPoAC gehört? Es steht für „IP over Avian Carrier“, etwa „IP per Brieftaube“. Dies war ein echter Vorschlag, und trotz des Alters dieses Vorschlags bringt er einen wichtigen Punkt zum Ausdruck. Wenn Sie Tauben dazu bringen können, IP-Pakete zu tragen, können Sie WWW-Anwendungen mit Tauben ausführen. Klarerweise sehr langsam, aber es würde funktionieren.

Was sind IP-Pakete?

Das Internet wurde früher als „Daten-Superhighway“ bezeichnet. Dieser Name beschreibt, wie Computer superschnell über das verteilte Computernetzwerk kommunizieren konnten.

Ein IP-Paket ist eine kleine Dateneinheit, die für die Übertragung über ein IP-Netzwerk mithilfe der TCP/IP-Protokollsuite (Transmission Control Protocol/Internet Protocol) formatiert ist. Große Dateien, Nachrichten oder Medienstreams werden in eine Reihe von Paketen aufgeteilt, sodass sie effizient über Netzwerke übertragen und am endgültigen Ziel wieder zusammengesetzt werden können.

Jedes Paket enthält sowohl Daten- als auch Steuerungsinformationen. Der Datenanteil (Payload) enthält den tatsächlich übertragenen Inhalt (z. B. Text, Bilder oder Video), während die Steuerungsinformationen im Paketheader Details wie IP-Adressen für Quelle und Ziel, die Gültigkeitsdauer, die Paketlänge und Routing-Anweisungen enthalten.

Durch das Aufteilen von Daten in kleine Pakete können Netzwerke die verfügbare Bandbreite effizient nutzen und große Mengen an Netzwerktraffic über das Internet verwalten. Die Gesamtzahl der Pakete, die zum Senden von Informationen erforderlich sind, hängt von der Größe der übertragenen Daten ab.

 

Wie werden IP-Pakete übertragen?

 

Das Internet ist ein „Paketvermittlungsnetzwerk“, ein Begriff beschreibt, wie Netzwerkgeräte Datenpakete verarbeiten und diese dynamisch durch das Netzwerk leiten. Die Paketvermittlung unterscheidet sich von der Leitungsvermittlung, einer älteren Netzwerktechnik, die in herkömmlichen Telefonanlagen verwendet wird. Dabei wird für die Dauer eines Anrufs eine dedizierte Kommunikationsverbindung reserviert.

Jedes Paket wird über das Internet Protocol (IP) übertragen. Protokolle auf höherer Ebene, wie TCP, UDP oder ICMP, können innerhalb des IP-Pakets eingekapselt werden, um zusätzliche Funktionen wie Zuverlässigkeit oder Messaging zu bieten. IP arbeitet auf der Netzwerkebene des OSI-Modells und ist für das Routing von Paketen über das IP-Netzwerk verantwortlich. Das Transmission Control Protocol arbeitet auf der Transportschicht, um eine zuverlässige Bereitstellung zu gewährleisten.

 

IP-Netzwerke verwenden einen verbindungslosen Ansatz, d. h. Pakete werden unabhängig voneinander gesendet und können über verschiedene Routen durch Router und Netzwerkinfrastruktur transportiert werden, bevor sie am endgültigen Ziel ankommen. Um Ihnen eine Vorstellung von der Größe eines IP-Pakets zu geben: Ein IPv4-Paket kann minimal 20 Byte (die minimale Headergröße) und bis zu 65.535 Byte, einschließlich Header und Payload, umfassen.

Wenn Pakete im Netzwerk übertragen werden, können sie in Link-Layer-Frames wie Ethernet-Frames eingekapselt werden. Diese enthalten Hardware-IDs wie eine MAC-Adresse und die Zielnetzschnittstelle.

Was legt IP fest?

 

Das Internetprotokoll (IP) ist eine Netzwerkebenenprotokoll gemäß dem OSI-Modell, das Folgendes für IP-Pakete festlegt:

  • wie die Pakete adressiert werden

  • die maximale Größe eines Pakets

  • Routing-Informationen, die zur Zustellung von Paketen über ein IP-Netzwerk verwendet werden

IP definiert nicht die Struktur der Anwendungsdaten innerhalb des Pakets, enthält jedoch ein Protokollfeld im Header, das das eingekapselte Transportprotokoll identifiziert, wie z. B. TCP, UDP oder ICMP.

Was befindet sich in einem IP-Paket?

 

IP-Pakete können mit einem physischen Brief verglichen werden. Wenn Sie beispielsweise einen Brief an einen Freund senden möchten, legen Sie den Brief in einen Umschlag und adressieren den Umschlag, damit der Brief an die richtige Person weitergeleitet werden kann. 

Ein IP-Paket besteht aus einem Header und einer Payload. Der Header enthält Routing- und Steuerungsinformationen, die von Netzwerkgeräten verwendet werden, während die Payload die tatsächlich übertragenen Daten trägt.

Ein IP-Paket, das an eine Website weitergeleitet wird, umfasst folgende Elemente:

  • Web-Anfrage- und -Antwortnachrichten

  • Voice over Internet Protocol (VoIP)

  • Echtzeit-Streaming

  • E-Mail-Nachrichten

  • DNS-Anfrage- und -Antwortnachrichten (Domain Name System)

Alle oben genannten Protokolle sind Protokolle auf Anwendungsebene, während IP eine Netzwerkebene ist.

 

IP-Paket-Kommunikation

 

Auf unserer zugehörigen Glossarseite über HTTPS (die sichere Version des Webprotokolls HTTP) wurde beschrieben, wie der Anfrage-Antwort-Strom des HTTPS-Protokolls die Übertragung von Informationen zwischen einem Client (Browser) und einem Webserver ermöglicht. Das IP-Paket tritt während der Schritte 2 und 3 des HTTPS-Stroms ein.

Sehen Sie den vollständigen Anfrage-Antwort-Strom von HTTPS

Schritt 2 des HTTPS-Stroms

Ab Schritt 2 des HTTPS-Anfrage-Antwort-Stroms wird der folgende Prozess ausgeführt:

Der Browser sendet eine Anfrage an den Webserver. Diese Anfrage wird zuerst verschlüsselt und ein IP-Paket erstellt. Die verschlüsselte Nachricht wird dann in das IP-Paket eingefügt.

Vor der Übertragung über das Netzwerk wird das Paket in einen Link-Layer-Frame – oft ein Ethernet-Frame – eingekapselt, der die MAC-Adresse der Sende- und Empfangsgeräte enthält und die entsprechende Netzwerkschnittstelle identifiziert.

Dieses Paket wird dann an sein Ziel (den Webserver) gesendet.

Schritt 3 des HTTPS-Stroms

Das IP-Paket vom Client erreicht den Webserver, die darin enthaltene Nachricht wird entschlüsselt und gelesen. Eine Antwortnachricht wird generiert und verschlüsselt, bevor sie in ein IP-Paket eingefügt und an den Client zurückgegeben wird.

 Wenn die verschlüsselte Antwort zu groß ist, um in ein Paket zu passen, wird sie in kleinere Pakete aufgeteilt. Protokolle wie TCP verfolgen Pakete mithilfe von Kennungen wie einer Sequenznummer, um sicherzustellen, dass die Pakete in der richtigen Reihenfolge und ohne fehlende Daten empfangen werden.

Was sind Payload und Header in einem IP-Paket?

 

Ein IP-Paket besteht aus einem Header und einer Payload.

  • Die Payload: Dies sind die tatsächlichen Daten, die das Paket oder die Pakete enthalten, Text, Bild usw. Das ist das Äquivalent eines Briefes, den Sie einem Freund schicken würden.

  • Der Header: Dies entspricht dem Umschlag, der den Brief enthält. Der Paketheader oder IP-Header befindet sich am Anfang des Pakets. Er enthält die Quell- und Ziel-IP-Adressen sowie weitere Felder wie Paketlänge, Protokoll-ID, Gültigkeitsdauer (TTL) und Fragmentierungsinformationen.

Weitere Felder im Header können sein:

  • Gültigkeitsdauer (TTL), die verhindert, dass Pakete unbegrenzt in einem Netzwerk zirkulieren.
  • Typ-of-Service-Felder (ToS), die zur Priorisierung bestimmter Arten von Netzwerktraffic verwendet werden.
  • Quality of Service-Indikatoren, die bei der Verwaltung von Bandbreite und Latenz für bestimmte Anwendungen helfen.

Die Integritätsprüfung auf der IP-Ebene wird durch die Prüfsumme des IPv4-Headers sichergestellt. Bei der Übertragung über Netzwerke wie Ethernet wird das IP-Paket in einen Frame eingekapselt, der einen Trailer (z. B. CRC) auf der Verbindungsschicht enthalten kann.

 

Das Protokoll auf Netzwerkebene und Protokolle auf Anwendungsebene

 

Ebenen sind ein wesentliches Konzept in Kommunikationsprotokollen. Anwendungs-Endpunkte „sprechen“ und verstehen Anwendungsprotokolle. So kommunizieren beispielsweise Webbrowser und Server über HTTP und HTTPS und E-Mail-Programme und -Server über das E-Mail-Übertragungsprotokoll (Simple Mail Transfer Protocol, SMTP).

Es gibt jedoch nur ein Netzwerkprotokoll – das Internetprotokoll (IP). Tausende von Protokollen auf Anwendungsebene und viele Protokolle auf Verbindungsebene – wie Ethernet, WLAN und Mobilfunk – kommunizieren über dieses eine Netzwerkprotokoll. 

Im OSI-Modell arbeitet IP auf der Netzwerkebene, während Protokolle wie TCP und UDP auf der Transportschicht arbeiten, um die Zustellung und Zuverlässigkeit zu koordinieren.

Diese Trennung von Ebenen mit einem standardisierten IP-Backbone hat die Innovation vorangetrieben. Eine einzige Netzwerkebene erleichtert die Entwicklung von Anwendungen, die einfach auf IP aufgesetzt werden können. Wenn die Anwendung Nachrichten unterstützt, die in IP-Pakete verpackt werden können, funktioniert sie im Internet – das gesamte System arbeitet symbiotisch. Es sind keine Änderungen an Netzwerkelementen wie Routern erforderlich.

Ein Beispiel für diese Innovation ist das World Wide Web (WWW). Als IP und das Internet geschaffen wurden, existierte das WWW nicht einmal. Tim Berners-Lee nutzte diese Ebenentrennung, um das WWW zu schaffen, da die Anfrage- und Antwortnachrichten in IP-Pakete gepackt werden konnten. Es waren keine Änderungen an IP oder dem Internet erforderlich: Das Ganze hat einfach so funktioniert. 

Akamai, Pakete und Cloud Computing

 

Die Akamai-Kompetenz im Bereich Cybersicherheit basiert auf einem umfassenden Verständnis der Funktionsweise von Protokollen wie IP, HTTP und HTTPS. Da Pakete die grundlegende Einheit der Datenübertragung über das Internet sind, ist das Edgenetzwerk von Akamai darauf ausgelegt, die Paketzustellung zu optimieren, den Netzwerktraffic effizient zu verwalten und Paketverluste über die verteilte Infrastruktur hinweg zu reduzieren.

Neben der Sicherheit optimiert Akamai das Cloud Computing mit unserer Reihe von Cloud-Computing-Lösungen; bietet Sicherheit, Skalierbarkeit und Transparenz und ist unabhängig von Clouddienstanbietern. Unsere Cloud-Computing-Produktpalette umfasst die Produktlinie „Download Delivery“, die große HTTP-Dateidownloads zuverlässig optimiert – jederzeit und weltweit.

Schutz von Akamai vor Internetangriffen

 

Cloudbasierte Cyberangriffe sind allgegenwärtig. Akamai hat es sich zum Ziel gesetzt, Internet-Exploits auszurotten. IP-Paketverluste können durch verteilte Denial-of-Service-Angriffe (DDoS) auf Webserver verursacht werden. Unsere dedizierte Infrastruktur bietet DDoS-Prävention, um DDoS-Angriffe in der Cloud zu stoppen, bevor sie Anwendungen, Rechenzentren und die Internetinfrastruktur – öffentlich oder privat – erreichen. Die einzigartige Architektur von Akamai segmentiert DNS-Ressourcen über dedizierte, nicht überlappende Clouds. Mehr als 225 SOCC-Responder unterstützen Akamai. Unsere vollständig verwaltete Lösung filtert den Angriffstraffic heraus und stoppt selbst die schwerwiegendsten Angriffe, sodass sich Ihre Verteidiger auf Sicherheitsprogramme mit hoher Priorität konzentrieren können. Akamai schützt das moderne Unternehmen vor Schwachstellen, die durch die Cloud und Mitarbeiter, die an verschiedenen Standorten arbeiten, entstehen können.

Häufig gestellte Fragen

IP-Pakete sind kleine Dateneinheiten, die zur Übertragung von Informationen über ein IP-Netzwerk unter Verwendung des Internetprotokolls verwendet werden. Jedes Paket enthält einen Header mit Routing- und Steuerungsinformationen sowie eine Payload mit den tatsächlichen Daten. Große Dateien und Nachrichten werden in mehrere Pakete aufgeteilt, sodass sie effizient über Netzwerke übertragen und am endgültigen Ziel wieder zusammengesetzt werden können.

Ja. Paketverlust tritt auf, wenn IP-Pakete während der Übertragung über ein Netzwerk ihr Ziel nicht erreichen. Paketverluste werden in der Regel durch Netzwerküberlastung, unzureichende Bandbreite, Hardwarefehler, falsch konfigurierte Netzwerkgeräte oder Cyberangriffe wie DDoS-Angriffe (Distributed Denial of Service) verursacht. Verlorene Pakete können Anwendungen verlangsamen, Streaming unterbrechen oder Verbindungsprobleme verursachen.

Ein Datagramm ist eine Dateneinheit, die über ein Paketvermittlungsnetzwerk gesendet wird. Ein IP-Paket ist ein Datensatz, der in IP-Netzwerken zur Übertragung von Daten zwischen Geräten verwendet wird. Einige Datagramme werden mit UDP (User Datagram Protocol) gesendet, einem verbindungslosen Transportprotokoll, das Pakete sendet, ohne die Zustellung oder Reihenfolge zu garantieren.

Paketvermittlung ist eine Netzwerkmethode, die Daten in kleine Pakete aufteilt und sie unabhängig über ein Netzwerk sendet. Jedes Paket kann über verschiedene Routen zu seinem Ziel transportiert werden, wo die Pakete erneut zusammengesetzt werden. Paketvermittlung ermöglicht es Netzwerken, die Bandbreite effizient zu nutzen und ist die Kerntechnologie, die dem Internet die Datenübertragung ermöglicht.

Ein Paket ist eine Dateneinheit, die auf der Netzwerkschicht des OSI-Modells verwendet wird. Ein Frame ist eine Dateneinheit, die auf der Verbindungsschicht verwendet wird. Pakete enthalten IP-Adressierungs- und Routing-Informationen, während Frames Hardwarekennungen wie MAC-Adressen enthalten, die zur Übertragung von Daten zwischen Geräten in einem lokalen Netz verwendet werden.

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