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Erste Schritte mit Zero-Trust-Sicherheit

Ein praktischer Leitfaden für weniger Risiken

Die Bereitstellung neuer Architekturen sollte einfach sein und in mehreren Phasen über einen längeren Zeitraum ausgeführt werden können. Es kommt eher selten vor, dass ein Unternehmen seine gesamte Infrastruktur über Nacht umstellt. Zero-Trust-Sicherheit ist eine Strategie, und das gilt auch für die Implementierung dieses Modells. Der beste Ansatz für die Umsetzung eines Zero-Trust-Frameworks besteht darin, mit einem einzigen Anwendungsfall oder einer anfälligen Nutzergruppe zu beginnen, um das Modell zu validieren. Im Folgenden finden Sie einige Beispiele dafür, wie Kunden ihren Übergang zu einer Zero-Trust-Sicherheitsarchitektur vollziehen.

Identitätsbasierten Zugriff nutzen

Die Implementierung eines Zero-Trust-Zugriffsmodells sollte wesentlicher Bestandteil Ihrer Sicherheitstransformation sein. Wissen Sie nicht, wo Sie anfangen sollen? Wir empfehlen Ihnen, sich auf einige Problempunkte oder Nutzergruppen zu konzentrieren.

Multi-Cloud-Umgebung

Die Verwendung mehrerer Clouds für Ihre privaten, öffentlichen und hybriden Unternehmensanwendungen kann Kosten senken, Flexibilität ermöglichen und die digitale Transformation beschleunigen. Eine Multi-Cloud-Umgebung führt jedoch auch zu höherer Komplexität und mangelnder Transparenz, wodurch Ihr Unternehmen Risiken ausgesetzt wird.

Wachsendes Nutzerökosystem

Ihre externen Auftragnehmer, Partner, Lieferanten, externen Mitarbeiter und sogar neu übernommene Nutzer aus Fusionen und Übernahmen bringen viele Vorteile für Ihr Unternehmen treiben Ihre Geschäfte voran. Doch die Zugriffsbereitstellung für ein so vielfältiges und fluides Ökosystem führt zu Risiken, höheren Kosten und einer höheren Komplexität.

Abschaffung von VPNs

Ihre mobilen Mitarbeiter und Cloud-basierten Anwendungen passen oft nicht zu Ihren veralteten und anwendungsbasierten Zugriffslösungen. Herkömmliche VPNs, Proxys und RDPs erhöhen die Betriebskosten, belegen ohnehin knappe IT-Ressourcen und machen Ihr Unternehmen risikoanfälliger.

Mit an der Edge bereitgestelltem, identitätsbasiertem Zugriff können Sie jeden dieser Anwendungsfälle bewältigen und Anwendungen sicher für Nutzer bereitstellen, wann und wo immer sie ihn benötigen.

 

Bereitstellung von intelligentem Bedrohungsschutz

Die Bereitstellung eines sicheren Pfads zu Ressourcen im offenen Internet ist für die Durchsetzung eines Zero-Trust-Sicherheitsframeworks unerlässlich. Das muss Sie nicht entmutigen. Sie können mit einem einzigen Problem oder einer Schwachstelle beginnen.

Wachsende Bedrohungslandschaft

Ihre Mitarbeiter benötigen das Internet, um ihre Aufgaben zu erledigen – allerdings droht dort Gefahr durch Malware, Phishing, Zero-Day-Bedrohungen und Datenschutzverletzungen. Sicherheitslösungen vor Ort, die an herkömmlichen Kontrollpunkten ansetzen, bieten nicht die Transparenz, Skalierbarkeit, Intelligenz und Echtzeitreaktionen, die Sie in der von der Cloud geprägten Welt benötigen.

Direkter Internetzugriff für Ihre Niederlassungen (DIA)

DIA erfüllt zwar Ihre SaaS und Cloud geprägten Anforderungen, führt aber dazu, dass Ihre herkömmlichen Sicherheitslösungen, die von zentraler Kontrolle und Inspektion abhängig sind, nicht mehr greifen. Doch die Replikation Ihrer Sicherheitsstacks über Nutzer, Geräte und Geos hinweg ist teuer, birgt Risiken und verschwendet IT-Ressourcen.

Bedenken bezüglich Gäste-WLAN und AUP

Jeden Tag verbinden sich Besucher, Kunden, Lieferanten, Partner und Mitarbeiter mit Ihren Netzwerken. Alle stellen eine Bedrohung dar – beabsichtigt oder unbeabsichtigt. Ohne die entsprechende Transparenz und Kontrolle sind Ihre Daten, Workloads und Geräte gefährdet, und der Ruf Ihrer hart erarbeiteten Marke steht auf dem Spiel.

Mit dem an der Edge bereitgestellten Echtzeitschutz vor Bedrohungen können Sie diese Herausforderungen meistern und Ihre Nutzer, Geräte, Netzwerke und Daten ganz einfach schützen.

 

Bewerten Sie die Reife Ihrer Zero-Trust-Sicherheit

Wenn Sie die Transformation Ihrer Sicherheitsarchitektur erwägen, ist es wichtig, Ihre Ausgangsposition zu bewerten, um im Zuge Ihres Wachstums Chancen zu identifizieren und die Reife Ihrer Zero-Trust-Sicherheit zu messen.

  • Zugriff und Abwehrmechanismen auf Anwendungsebene
  • Isolierung der Netzwerkinfrastruktur
  • Bedrohungserkennung und transparenter Internetdatenverkehr
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Die IT-Abteilung von Akamai nutzt Zero Trust

Akamai ist einer der wenigen Anbieter, die Zero Trust nicht nur als Teil ihrer Marketingstrategie sehen, sondern auch selbst umsetzen. Akamai hat seinen eigenen Zero-Trust-Lern- und Schulungskurs veröffentlicht, um seine Kunden und die Branche über die Vorteile und Besonderheiten der Strategie zu informieren.“

The Forrester Wave™, Q4 2019

Mehr vom Senior Director IT Risk and Security bei Akamai