Blue Code Hero Background
PRESS RELEASE

Sicherheitsforschung von Akamai: Schutz eines globalen Unternehmens in Zeiten einer Pandemie

So schützte ein Zero-Trust-Modell Akamai vor 21 Millionen schädlichen Abfragen und ermöglichte Remotearbeit

Cambridge, MA USA | March 09, 2021

Share

Akamai Technologies, Inc. (NASDAQ: AKAM), einer der weltweit renommiertesten Anbieter von Lösungen für sichere digitale Erlebnisse, veröffentlicht heute den „State of the Internet“-Sicherheitsbericht: Schritt halten mit dem Unvorhersehbaren. In diesem Bericht blickt das Unternehmen zurück auf das Jahr 2020 und untersucht einige der technologischen Veränderungen und Muster, die sich aus den Trafficspitzen während des Lockdowns am Anfang des Jahres ergeben haben. Außerdem werden auch die Trafficspitzen näher beleuchtet, die aufgrund erneuter Lockdowns und Schließungen sowie während der Feiertage aufgetreten sind.

Im Jahr 2020 konnten wir dank des Internets auch weiterhin arbeiten, lernen und miteinander in Kontakt bleiben. Der Bericht „Schritt halten mit dem Unvorhersehbaren“ zeigt die wahre Widerstandsfähigkeit des Internets – zum Beispiel: Akamai konnte einen Anstieg des Internettraffics um 30 % beobachten, als die Pandemie-Lockdowns begannen und damit der globale Wandel hin zu Remotefunktionen, der sich heute fortsetzt.

Neben den Änderungen bei der Internetnutzung konnte Akamai während der COVID-19-Pandemie auch beobachten, dass Cyberkriminelle durch alle Branchen hinweg aktiv waren, darunter in den Bereichen Informationstechnologie und -sicherheit. Praktischerweise verwendet Akamai seine eigenen Produkte zum Schutz des Unternehmens und war auf Remotearbeit vorbereitet. Die verschiedenen Schutzmechanismen von Akamai konnten ganz leicht an eine Remotearbeitsumgebung angepasst werden. Das Zero-Trust-Konzept ermöglichte es den Remotemitarbeitern des Unternehmens, ihrer Arbeit von überall aus nachzugehen, und schützte sie gleichzeitig. Es hat Jahre gedauert, dieses Modell an den Punkt zu bringen, an dem es jetzt ist. Und der Prozess geht kontinuierlich weiter.

„Der Schutz von Unternehmenssystemen ist schon unter normalen Umständen eine Herausforderung“, so Robert Blumofe, Chief Technology Officer bei Akamai. „Während einer Pandemie wird dies allerdings noch komplexer und schwieriger. Akamai konnte 99 % seiner Mitarbeiter remote arbeiten lassen und dabei ihre Sicherheit gewährleisten, da wir schon lange jeden Zugriff als Remotezugriff verstehen. Wir haben unsere Umgebung mit den notwendigen Funktionen ausgestattet, einschließlich Zero-Trust-Konzepten und zuverlässigen Abwehrmechanismen auf verschiedenen Ebenen.“

Eine der wichtigsten Verteidigungsebenen von Akamai ist Enterprise Threat Protector. Diese Lösung nutzt Forschungsergebnisse und Daten von Akamai, die zusätzlich durch Drittanbieterdaten ergänzt werden. Dadurch werden schädliche Domains erkannt und auf der DNS- und HTTP-Ebene blockiert. Enterprise Threat Protector ist auf verschiedene Angriffsvektoren ausgelegt, darunter Datenextraktion, Command and Control (C2) und Phishing.

Laut dem Bericht stellte Akamai 2020 21,5 Millionen schädliche DNS-Abfragen von insgesamt 109 Milliarden Abfragen fest – was etwa 299 Millionen DNS-Abfragen pro Tag entspricht. Hauptsächlich handelte es sich dabei um Malware-Angriffe: Akamai verzeichnete 10,2 Millionen blockierte Abfragen im Zusammenhang mit diesem Angriffsvektor. Hierzu kann es beispielsweise durch das Anklicken schädlicher Links in E‑Mails, Dokumenten oder auf Websites kommen, doch die genauen Ursachen bleiben unbekannt.

Nach den Malware-Angriffen machte Phishing mit 6,3 Millionen blockierten Versuchen die zweitgrößte Gruppe der Angriffstypen aus, die 2020 in den Protokollen des Enterprise Threat Protector verzeichnet wurden. Innerhalb des Unternehmens waren die Plattformorganisation, die Finanzgruppe, das Global-Services-Team, das Büro des CIO sowie die Online-Vertriebs- und Marketingabteilung besonders betroffen. Dies zeigt einmal mehr, dass Cyberkriminelle nicht allzu wählerisch bei der Auswahl ihrer Opfer sind, sich jedoch auf die Bereiche konzentrieren, in denen sie sich den größten Gewinn versprechen.

„Eine der Lehren, die wir zum Thema Remotearbeit und E‑Learning aus 2020 ziehen können, ist, dass der herkömmliche Schutz bis zu einem gewissen Maß funktioniert, doch sobald sich die Umstände verändern, muss die Sicherheit entsprechend angepasst werden“, so Steve Ragan, Sicherheitsexperte bei Akamai und Autor des „State of the Internet“-Sicherheitsberichts. „Nur weil eine Richtlinie oder ein Programm in einem Rechenzentrum oder Büro gut funktioniert, heißt es noch lange nicht, dass dies auch gilt, wenn alle von zuhause aus arbeiten müssen. Die erzwungenen Veränderungen im Jahr 2020 haben dies deutlich gezeigt.“

Lesen Sie den neuen „State of the Internet“-Sicherheitsbericht 2021: Schritt halten mit dem Unvorhersehbaren von Akamai auf unserer „State of the Internet“-Seite.

Auf dem Akamai Threat Research Hub finden Sie weitere Informationen, inklusive der neuesten Forschungsergebnisse von Akamai-Experten und Einblicken in die dynamische Bedrohungslandschaft von der Akamai Intelligent Edge Platform.

Über Akamai

Power und Sicherheit für das digitale Leben – mit Akamai. Führende Unternehmen weltweit setzen bei der Erstellung, Bereitstellung und beim Schutz ihrer digitalen Erlebnisse auf Akamai und unterstützen so täglich Milliarden von Menschen in ihrem Alltag, bei der Arbeit und in ihrer Freizeit. Mithilfe der am meisten verteilten Computing-Plattform – von der Cloud bis zur Edge – unterstützen wir unsere Kunden dabei, Anwendungen zu entwickeln und auszuführen. So bleiben die Erlebnisse nahe beim Nutzer und Bedrohungen werden ferngehalten. Erfahren Sie mehr über die Sicherheits-, Computing- und Bereitstellungslösungen von Akamai unter akamai.com/de und akamai.com/de/blogoder folgen Sie Akamai Technologies auf Twitter und LinkedIn.