Akamai Executive Tom Leighton

Chief Executive Officer und Mitbegründer

Dr. Tom Leighton war 1998 Mitbegründer von Akamai Technologies und arbeitete dort als Chief Scientist, bevor er 2013 Chief Executive wurde. Unter Dr. Leightons Führung hat sich Akamai von einem Anbieter für Content Delivery Networks (CDN) zu einer der größten und renommiertesten Plattformen für Cloudbereitstellung und Cybersicherheit entwickelt. Viele der weltbesten Marken und Unternehmen vertrauen heute auf Akamai, um ihre digitalen Erlebnisse zu schützen. Während seiner ersten sechs Jahre als CEO hat sich der Umsatz von Akamai fast verdoppelt: von knapp 1,4 Milliarden US-Dollar im Jahr 2012 auf mehr als 2,7 Milliarden US-Dollar im Jahr 2018. Gleichzeitig stieg der Jahresumsatz des Sicherheitsgeschäfts von Akamai um das 25-Fache auf über 658 Millionen US-Dollar im Jahr 2018.

Dr. Leighton gilt als einer der weltweit angesehensten Fachleute im Bereich Algorithmen für Netzwerkanwendungen; er entwickelte eine Lösung, mit der Datenstaus im Web mittels angewandter Mathematik und verteilter Rechenleistung vermieden werden können. Mit dieser Technologie hat Akamai die weltweit größte verteilte Rechenplattform erschaffen, die heute mehrere Millionen Anfragen pro Sekunde für Milliarden von Nutzern auf der ganzen Welt verarbeitet und schützt.

Dr. Leighton hält mehr als 50 Patente in den Bereichen Inhaltsbereitstellung, Internetprotokolle, Algorithmen für Netzwerke, Kryptografie und Digitale Rechteverwaltung (Digital Rights Management, DRM). Gemeinsam mit Mitbegründer Danny Lewin wurde er 2017 für „die Erfindung der Methoden, die zur intelligenten Replikation und Bereitstellung von Inhalten über ein großes Netzwerk verteilter Server erforderlich sind – eine Technologie, die das frustrierende Problem der Internetnutzer rund um lange Wartezeiten behob“ in die National Inventors Hall of Fame aufgenommen. 2018 verlieh ihm die Marconi Society für seinen „wichtigen Beitrag im Technologiebereich und die Erfindung von Content Delivery Networks“ den Marconi-Preis. Zudem ist er Mitglied der National Academy of Sciences, der National Academy of Engineering und der American Academy of Arts and Sciences.

Dr. Leighton war Mitglied in zahlreichen Beratungsgremien auf behördlicher, wirtschaftlicher und wissenschaftlicher Ebene. Er war einer von insgesamt 18 CEOs, die 2017 anlässlich der Gründung des American Technology Councils ins Weiße Haus eingeladen wurden. Der American Technology Council soll sich künftig um die Modernisierung und Sicherheit der IT-Systeme der US-Regierung kümmern. Von 2003 bis 2005 war Dr. Leighton Mitglied des President's Information Technology Advisory Committee und zur gleichen Zeit Vorsitzender des Unterausschusses für Cybersicherheit. Zudem ist er Mitglied der National Academy of Sciences, der National Academy of Engineering und der American Academy of Arts and Sciences.

Seit mehr als 30 Jahren engagiert er sich persönlich dafür, mehr Schüler für Karrieren in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) zu begeistern, zuerst als Mathematikprofessor am MIT (Massachusetts Institute of Technology) und heute über seinen Führungsposten bei Akamai. Er ist ein großer Befürworter und Unterstützer der Akamai Foundation, die die Erziehung im mathematischen Bereich fördert. Außerdem war er in leitender Position an der Gründung der Akamai Technical Academy beteiligt. Die Akamai Technical Academy ist ein intern entwickeltes innovatives Programm von Akamai, das verschiedene nicht-technische Mitarbeiter auf technische Karrieren vorbereiten soll. Des Weiteren unterstützt er viele verschiedene gemeinnützige Organisationen, die die MINT-Ausbildung und -Chancen für Schüler verbessern möchten. Zu diesen Organisationen zählen u. a. das Center for Excellence in Education, die Society for Science and the Public (Sponsor von Intel Science Search), die Mathematical Association of America (Sponsor der Mathematik-Olympiade), die Math Competition for Girls sowie Girls Who Code.

Dr. Leighton studierte an der Princeton University, wo er im Jahr 1978 den Bachelor of Science in Elektrotechnik und Computerwissenschaft mit Auszeichnung abschloss. Außerdem erlangte er im Jahr 1981 einen Doktortitel in angewandter Mathematik am MIT.