Informationen zu COVID-19: Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Geschäftskontinuität

Stand: April 2020

Unternehmens-/Pandemieplanung und -vorsorge

F: Verfügt Akamai über einen Plan zur Aufrechterhaltung der Geschäftskontinuität (Business Continuity Plan, BCP)?
A: Ja. Noch wichtiger ist, dass neben strukturierten Richtlinien und Verfahren sowohl die Geschäftstätigkeit von Akamai als auch die Intelligent Edge Platform weltweit verteilt sind und dass unsere Kerndienstleistungen von geografisch verteilten Teams erbracht werden, um sicherzustellen, dass wir im Falle einer Unterbrechung global agieren können. Unser BCP umfasst einen Pandemie-Reaktionsplan, den wir im Hinblick auf COVID-19 aktiv bewerten und verbessern.

F: Umfasst Ihr Geschäftskontinuitätsplan Probleme wie häufige Fehlzeiten von Mitarbeitern, wie wir sie derzeit erleben?
A: Die Intelligent Edge Platform von Akamai und unsere globalen Betriebsabläufe sind so konzipiert, dass sie von Mitarbeitern auf der ganzen Welt unterstützt werden können, die in der Lage sind, remote zu arbeiten. Dadurch können wir sicherstellen, dass unsere Betriebsabläufe auch bei erheblichen Fehlzeiten fortgesetzt werden. Dies wird in unserem globalen Pandemie-Reaktionsplan weiter behandelt. Fordern Sie bei Ihrem Vertriebs- und/oder Servicevertreter von Akamai ein Exemplar an.

F: Welche Überprüfungen und/oder Änderungen wurden hinsichtlich der weltweiten COVID-19-Situation am BCP von Akamai vorgenommen?
A: Seit Mitte Februar, als sich die Fälle von COVID-19-Infektionen ausgebreitet haben, hat Akamai seine Pläne basierend auf den Erkenntnissen eines funktionsübergreifenden Teams aus betrieblichen und technischen Führungskräften in verschiedenen Regionen kontinuierlich angepasst.

F: Hat Akamai die für die Fortsetzung des Geschäftsbetriebs wichtigsten Mitarbeiter ermittelt? Wer sind sie? An wen kann ich mich wenden, wenn ich Fragen zu meinen Lösungen habe?
A: Ja. Wir haben unerlässliche, von Menschen zu erbringende Dienstleistungen identifiziert, die für den Betrieb der Plattform notwendig sind, und es wurden Notfallpläne aufgestellt. Die Command and Control Center von Akamai sind global verteilt. Darüber hinaus ist jeder Standort in der Lage, die Last der anderen Standorte im Falle von vermehrten Fehlzeiten oder Standortschließungen zu bewältigen.

Informationen zum Kundensupport von AkaTec finden Sie hier.

F: Wie werden die Entwicklungen von Akamai überwacht und Entscheidungen im Zusammenhang mit den Auswirkungen von COVID-19 getroffen?
A: Akamai beobachtet die Situation im Zusammenhang mit COVID-19 rund um den Globus seit mehreren Wochen aktiv und hat dabei häufig mit den Mitarbeitern kommuniziert. Ein Vorbereitungsteam im Hinblick auf eine Pandemie, dem leitende Mitarbeiter des gesamten Unternehmens angehören, trifft sich täglich, um neue Informationen zu bewerten, Entscheidungen zu treffen und unsere Planung zur Geschäftskontinuität als Reaktion auf neue Informationen, sobald diese verfügbar werden, zu verwalten. Dieses Team wird von einer funktionsübergreifenden Arbeitsgruppe informiert, die kontinuierlich die neuesten Entwicklungen in den Bereichen Gesundheit und Wirtschaft, neue behördliche Auflagen und Beschränkungen und die Auswirkungen auf Mitarbeiter und die Geschäftsaktivität überwacht und bewertet.

F: Sind Ihre Senior-Management- und Operational-Management-Teams in der Geschäftskontinuität und im Umgang mit Zwischenfällen geschult?
A: Ja. Das Senior-Management-Team ist am „Technical Crisis and Incident Management“-Programm (Verwaltungsprogramm für technische Krisen und Sicherheitsvorfälle) von Akamai beteiligt. Dieses Programm stellt sicher, dass Akamai über die richtigen Ressourcen für den Umgang mit Vorfällen aller Art verfügt. Wir üben täglich den Umgang mit Zwischenfällen. Dazu gehört unter anderem die Informationssicherheitsgruppe, die die Informationssicherheit und den Datenschutz von Akamai und seinen Kunden sowie unser Global Real Estate and Workplace Productivity-Team („GREWP“) überwacht. Die Mitglieder des GREWP-Teams erhalten spezielle Schulungen zur Geschäftskontinuität in Bezug auf Arbeits- und Anlagensicherheit.

F: Welchem Funktionsbereich ist das Geschäftskontinuitäts-Team unterstellt?
A: Als Reaktion auf die COVID-19-Krise leitet unser CHRO unsere Maßnahmen zur Katastrophenabwehr an. Dabei wird er von jedem unserer funktionalen Geschäftsinhaber auf EVP-Ebene unterstützt, die den unterbrechungsfreien Betrieb in ihren Funktionsbereichen durchführen, die BCP-Programme und Vorfallsreaktionsteams nutzen und darüber unserem CEO Bericht erstatten.

F: Verfügen Sie über Maßnahmen zur Notfallbenachrichtigung?
A: Ja. Wir haben uns dazu verpflichtet, im Notfall die Sicherheit unserer Mitarbeiter zu gewährleisten und sie mit Informationen zu versorgen. Deshalb verfügt Akamai über ein Notfallbenachrichtigungssystem, das zur Übermittlung dringender Informationen und zur Bestätigung der Mitarbeitersicherheit verwendet werden kann. Während eines Ereignisses, das die Sicherheit unserer Teammitglieder beeinträchtigen könnte, oder bei einem schwerwiegenden Betriebsproblem mit einer unserer Anlagen, können geschulte Mitarbeiter des Physical-Security-Teams das System aktivieren, um je nach Bedarf Mitteilungen (SMS/E‑Mail/Sprachanruf) zu versenden und Antworten zur Bestätigung der Sicherheit anzufordern. Wir testen das System mindestens einmal jährlich für alle Mitarbeiter weltweit und wenn es zu regionalen Ereignissen kommt, wie z. B. Waldbränden in Australien und Kalifornien oder Hurrikans im Südosten der USA.

F: Führen Sie regelmäßig Übungen zur Geschäftskontinuität durch?
A: Aufgrund der geografischen Verteilung des Geschäfts und der Technologie von Akamai wird der Geschäftskontinuitätsplan von Akamai häufig bei Naturkatastrophen, Terroranschlägen und Internetinfrastrukturausfällen auf der ganzen Welt angewendet. Anstelle von regelmäßigen Tests bietet Akamai seine kontinuierliche Performance bei diesen und ähnlichen Katastrophen als Beweis für die erfolgreiche Anwendung des BCP von Akamai und die Widerstandsfähigkeit von Akamai gegenüber den Arten von Bedrohungen, für die diese Pläne entwickelt wurden. Darüber hinaus überprüft Akamai regelmäßig seine wichtigen personalbasierten Betriebsabläufe, wie z. B. unser NOCC, SOCC und BOCC.

Dienste/Produkte

F: An wen kann ich mich wenden, wenn ich Fragen zu meinen Lösungen habe?
A: Es gibt zwar bestimmte Orte, an denen Support vor Ort bevorzugt wird, aber wir haben Pläne, die einen Remotebetrieb der Intelligent Edge Platform ermöglichen, einschließlich der Bereitstellung von Kundenservice und Support. Die Network Operations Command Center (NOCC) und Security Operations Control Center (SOCC) von Akamai verfügen über Notfallpläne für den Remotebetrieb, und es gibt global redundante BOCC (Broadcast Operations Command Center), NOCC und SOCC in anderen Bereichen der Welt.

Informationen zum Kundensupport von AkaTec finden Sie hier.

F: Welche Verfahren hat Akamai zur Dekontaminierung seiner Standorte und Servereinrichtungen (Heizung, Lüftung, Klimaanlagen, elektronische Geräte, Küchenbereiche usw.) im Falle einer Pandemie wie COVID-19 eingeführt?
A: Akamai hat Verträge mit professionellen Reinigungs- und Wartungsdienstleistern abgeschlossen. Diese Unternehmen bieten geplante Präventiv- und Bereitschaftsdienste für die Gebäude von Akamai an. Als Reaktion auf COVID-19 hat Akamai die tägliche Reinigungshäufigkeit erhöht.

F: Hat Akamai irgendwelche Auswirkungen (direkt oder indirekt) auf seine Lieferkette und/oder seine Mitarbeiter festgestellt, die die Bereitstellung von Produkten/Dienstleistungen, die wir von Ihnen erhalten, beeinträchtigt haben?
A: Ja. Obwohl Akamai Initiativen zur Steigerung der Servereffizienz ergriffen hat, um die Anzahl der für den Betrieb des Netzwerks erforderlichen Server zu reduzieren, haben wir einige Verzögerungen in der Serverlieferkette aufgrund der Auswirkungen von COVID-19 festgestellt. Im ersten Quartal 2020 waren die Auswirkungen ziemlich gering. Für das zweite Quartal erwarten wir eine Verzögerung von 70 bis 80 Tagen zwischen dem bevorzugten Serverempfangsdatum und dem tatsächlichen Erhalt. Wir stehen in ständiger Verbindung mit unseren wichtigsten Lieferanten und Unterlieferanten, um mögliche oder tatsächliche Auswirkungen zu verstehen, und sind bereit, im gesamten Unternehmen daran zu arbeiten, die notwendigen Anpassungen vorzunehmen.

F: Wie sieht der Plan von Akamai zur Bewältigung der (direkten oder indirekten) Auswirkungen auf die Lieferkette aus? Verfügt das Unternehmen über Zweitlieferanten, die in Betracht gezogen werden?
A: Wir haben mehrere Lieferanten für den Großteil unseres Bedarfs an entscheidenden Geräten, einschließlich Server, Switches und Router. Darüber hinaus wird durch die Art und Weise, wie wir die Akamai Intelligent Edge Platform bereitstellen, von Natur aus eine große Anzahl von Bandbreiten- und Colocation-Beziehungen genutzt.

Angesichts der Größe des Bedarfs von Akamai können wir jedoch nicht alle möglichen Auswirkungen auf die Lieferkette allein durch die Nutzung mehrerer Lieferanten mindern. Wenn wir Unterbrechungen in der Lieferkette bemerken, die nicht gemindert werden können, arbeiten wir im gesamten Unternehmen daran, die auszuführenden Arbeiten zu priorisieren. Dabei konzentrieren wir uns darauf, die Gesamtauswirkungen auf unsere Kunden zu minimieren oder zu eliminieren.

F: Verlassen Sie sich bei der Bereitstellung unserer Services auf wichtige Lieferanten?
A: Nein, Akamai minimiert die Zusammenarbeit mit Dritten für die Bereitstellung unserer Services. Die Intelligent Edge Platform von Akamai ist global verteilt und leitet den Traffic bei Ausfällen an jedem beliebigen Standort automatisch um. Dadurch können wir das Risiko eines Single Point of Failure minimieren. Einige der Services von Akamai nutzen Cloud-Anbieter wie Amazon Web Services oder Microsoft Azure. Akamai verfügt über die entsprechenden Systeme und Mechanismen, um das Risiko bei der Nutzung dieser Drittanbieter einzudämmen.

F: Müssen wir mit wesentlichen Verzögerungen beim Erhalt von Produkten bzw. Diensten von Akamai infolge von COVID-19 rechnen?
A: Wir rechnen nicht mit erheblichen Verzögerungen bei der Bereitstellung von Akamai-Diensten. Unsere Service- und Support-Teams sind für Remote-Arbeit über einen längeren Zeitraum ausgestattet. Aufgrund von Herausforderungen bei der Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitern an entfernten Standorten können bei einigen Supportfällen geringfügige Verzögerungen bei der Bearbeitungszeit auftreten.

F: Beinhaltet Ihr Wiederherstellungsplan die Koordinierung mit staatlichen Behörden außerhalb der USA?
A: Im Allgemeinen hängen unsere Wiederherstellungspläne nicht von Koordinierungen mit oder Genehmigungen durch Regierungsbehörden innerhalb oder außerhalb der USA ab. Im Zuge der aktuellen COVID-19-Pandemie, bei der in mehreren Ländern auf der ganzen Welt Ausgangssperren oder Lockdown-Anordnungen verhängt wurden, mussten wir jedoch mit den entsprechenden Behörden kommunizieren, um sicherzustellen, dass wichtige Mitarbeiter an ausgewählten Standorten ihren Arbeitsplatz aufsuchen können. In den meisten Fällen handelt es sich hierbei um relativ routinemäßige Absprachen, da weithin Konsens darüber herrscht, dass Unternehmen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie eine systemrelevante Dienstleistung bereitstellen und den Betrieb aufrechterhalten müssen.

F: Was ist erforderlich, damit Sie während der Ausgangsperre die Genehmigung für Mitarbeiterreisen erhalten, die erforderlich sind, um Ihre Dienstleistungen weiterhin bereitzustellen? Gibt es einen laufenden Prozess, um die Genehmigung für Mitarbeiterreisen zu erhalten, die zur Fortführung der Kerndienstleistungen erforderlich sind, bzw. wurde eine entsprechende Genehmigung bereits erteilt?
A: Im Zuge der aktuellen COVID-19-Pandemie, bei der in mehreren Ländern auf der ganzen Welt Ausgangssperren oder Lockdown-Anordnungen verhängt wurden, haben wir uns mit den entsprechenden Behörden abgesprochen, um sicherzustellen, dass wichtige Mitarbeiter an ausgewählten Standorten ihren Arbeitsplatz aufsuchen können. Dementsprechend wurden wir, wo dies erforderlich war, als Anbieter systemrelevanter Dienstleistungen von den entsprechenden Anordnungen freigestellt.

Personalmanagement

F: Welche Reisebeschränkungen hat Akamai für seine Mitarbeiter festgelegt?
A: Akamai hat alle Geschäftsreisen weltweit eingeschränkt. Es sind nur solche Reisen zulässig, die geschäftskritisch sind und von der Unternehmensleitung genehmigt wurden. Die Vorgaben von Akamai zu Geschäftsreisen werden stets mindestens so restriktiv sein wie die durch die Centers for Disease Control and Prevention, einer Behörde der Vereinigten Staaten zum Schutz der öffentlichen Gesundheit, ausgegebenen Empfehlungen.

F: Verlangt Akamai von Mitarbeitern, die in stark betroffene Gebiete gereist sind, sich 14 Tage lang in eine Selbstquarantäne zu begeben?
A: Ja. Wir bitten alle Mitarbeiter, die an Orten gereist sind, die als CDC-Warnstufe 3 kategorisiert sind, sich für 14 Tage in Quarantäne zu begeben, beginnend mit dem letzten Tag der möglichen Exposition gegenüber dem Coronavirus.

F: Haben Mitarbeiter von Akamai die Möglichkeit, das Unternehmen über eine COVID-19-Diagnose in Kenntnis zu setzen?
A: Ja. Akamai hat für alle Mitarbeiter, die eine bestätigte oder mutmaßliche Diagnose erhalten, ein diskretes Selbstbenachrichtigungsverfahren etabliert. Dieses Verfahren wurde über das Intranet von Akamai an die Belegschaft weltweit kommuniziert. Wenn jemand eine Diagnose meldet, unternimmt Akamai die notwendigen und angemessenen internen Schritte, um die Vertraulichkeit zu wahren, die weitere Verbreitung zu vermeiden und alle Verpflichtungen im Hinblick auf die öffentliche Gesundheit zu erfüllen.

F: Verfügt Akamai über eine Richtlinie für Heimarbeit und/oder Möglichkeiten der Remote-Arbeit?
A: Ja. Derzeit können alle Mitarbeiter weltweit, die dazu in der Lage sind, bis einschließlich 15. Mai die Möglichkeit zur Remote-Arbeit nutzen. Wir ermutigen Mitarbeiter an Standorten mit hohem Risiko, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen. Diese Bemühungen dienen sowohl dem Schutz unserer Mitarbeiter als auch der Eindämmung der Ausbreitung des Virus in der Gesellschaft.

F: Ich habe weitere Fragen, die über die Fragen in der Kundenerklärung und diese FAQs hinausgehen. An wen kann ich mich wenden?
A: Ihr Vertriebs- und/oder Servicevertreter von Akamai kann Ihnen weitere Fragen beantworten.