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Modernisierung des Gesundheitswesens? Eher der Bau eines Flugzeugs während des Flugs

Written by

Bridget Meuse

September 17, 2021

Bridget Meuse is a senior industry marketing analyst for Akamai. She focuses on three industries: Environmental Sustainability, Healthcare, and the Public Sector, where she identifies key trends, tells data-driven stories, and helps bring Akamai solutions to life for customers.

 

Alle, die in der Wirtschaft tätig sind, dürften den Ausdruck „das Flugzeug während des Flugs bauen“ kennen. Und nach den verrückten Zeiten der letzten 18 Monate bin ich sicher, dass die meisten von uns jetzt genau wissen, was damit gemeint ist.  

Traditionelle Arbeitsweisen wurden unterbrochen, und Digitalisierungsprogramme, die sonst zwei Jahre gedauert hätten, wurden in zwei Monaten umgesetzt.Man kann ohne zu übertreiben sagen, dass keine Person und keine Branche von der Pandemie unberührt geblieben ist. 

Wir sind über Nacht zu Piloten und Flugzeugingenieuren geworden.   

Und während die Pandemie allen Branchen diese „Anpassung oder Tod“-Mentalität aufzwang, waren nur wenige Sektoren so stark betroffen wie das Gesundheitswesen. Die Unternehmen im Gesundheitssektor bauten nicht nur während des Flugs an ihren Flugzeugen, sie mussten unterwegs auch die Flugpläne ändern, verschiedene Flughäfen ansteuern und in der Luft neue Mitarbeiter ausbilden. Unternehmen im Gesundheitswesen lernten, Arbeit im Homeoffice zu ermöglichen, virtuelle Patientenbetreuung bereitzustellen und Impfstoffe zu entwickeln – alles innerhalb weniger Wochen. 

Große Fortschritte in der Modernisierung des Gesundheitswesens würdigen

Wir sollten einen Moment innehalten und diese für den Gesundheitssektor wichtigen Entwicklungen würdigen. Jahrelang litt die Branche unter regulatorischen Beschränkungen, technischen Unzulänglichkeiten und unter der Skepsis, die man ihr entgegenbrachte. Nun hat man die Weichen neu gestellt, um eine kontinuierliche Versorgung von Milliarden von Menschen zu gewährleisten.  

Eine solche Transformation im Gesundheitswesen dauert in der Regel Jahre. Viele Jahre. 

Diese Entwicklung wäre ohne das Internet nicht möglich gewesen. Telemedizin-Sprechstunden, elektronische Gesundheitsakten (EHRs), vernetzte Wearables, bessere Verfahren für den Austausch von intellektuellen Daten und sogar künstliche Intelligenz machten die Fortsetzung der Versorgung möglich. Vor 20 Jahren wäre sie dagegen zusammengebrochen.  

Zwar sind schnelle Lösungen niemals perfekt (wie viele Patienten, Forscher und Mitarbeiter im Gesundheitswesen gerne bestätigen werden), doch wurden Patienten weiterhin versorgt, Impfstoffe und Medikamente entwickelt und Versicherungsbeiträge abgerechnet und bezahlt. Darauf kann man stolz sein. 

Das Gesundheitswesen hat die Messlatte höher gelegt – es gibt kein Zurück mehr.

Sowohl das Personal als auch die Patienten erwarten heute ein erweitertes, sicheres Online-Erlebnis, das ihren Alltag vereinfacht und verbessert. Das schließt Folgendes ein:  

  • Online-Portale oder Telemedizin, die Ärzte und Patienten überall und jederzeit für eine bequeme medizinische Versorgung miteinander vernetzen

  • Remote-Zugriff auf wichtige Informationen, die Mitarbeiter und Geschäftspartner benötigen, um ihre Aufgaben zu erledigen, egal wo sie sich befinden

  • Sichere Verbindungen und Schutz vor Phishing- oder Ransomware-Websites zum Schutz von Patientendaten und geistigem Eigentum

Wie geht es weiter? Die Balance zwischen Innovation und Risiko im Gesundheitswesen

Mit der digitalen Entwicklung von Gesundheitsunternehmen entstehen neue Risiken. Laut einem Bericht des US-Gesundheitsministeriumsmuss der Gesundheitssektor seit Beginn der Pandemie einen Anstieg der Cyberangriffe um 50 % bewältigen. Die Attacken kamen der Branche so teuer zu stehen wie keiner anderen. Laut einer Studie von IBM entstanden pro Zwischenfall Kosten von 7,13 Millionen US-Dollar. Gesundheitsdienstleister sind besonders lohnende Ziele, denn eine elektronische Gesundheitsakte kann im Dark Web 1.000 US-Dollar einbringen.Bei Kreditkartendaten und Sozialversicherungsnummern sind es dagegen jeweils nur 110 bzw. 1 US-Dollar. Demselben IBM-Bericht zufolge war Ransomware die häufigste Bedrohung, gefolgt von Datendiebstahl und Serverzugriff. 

Und das sind nicht die einzigen Herausforderungen, die Gesundheitsdienstleister, Krankenkassen, Pharmaunternehmen und Hersteller medizinischer Geräte bewältigen müssen. Während Cyberkriminelle im Hintergrund lauern, gibt es einen zunehmenden Druck, die kurzfristigen digitalen Veränderungen als dauerhafte Lösungen zu etablieren und das Gesundheitswesen für das 21. Jahrhundert fit zu machen. So sind beispielsweise ein ehemals akzeptiertes, reaktionsschwaches Portal oder ein nur wenig gesichertes Krankenhausnetzwerk heute Treiber für betriebliche Ineffizienzen und Kosten. Zudem bringen sie zahllose Risiken mit sich. 

Dies stellt Gesundheitsunternehmen vor schwierige Herausforderungen. Sie müssen ihre jüngsten Modernisierungsschritte für die betriebliche Kontinuität und die Digitalisierung des modernen Gesundheitswesens dauerhaft umsetzen und gleichzeitig Maßnahmen für Cybersicherheit verbessern, um wertvolle weiche Ziele (EHRs, IPs und Mitgliederinformationen) zu schützen. 

Akamai agiert im Hintergrund, um Unternehmen im Gesundheitswesen dabei zu unterstützen, ein herausragendes digitales Erlebnis bereitzustellen 

Für Gesundheitsdienstleister . . .

Der Wechsel in die Cloud ermöglicht die Flexibilität, die Barrierefreiheit und die Geschwindigkeit, die moderne Gesundheitsdienstleister brauchen. Durch die Verlagerung der Infrastruktur auf die Akamai-Edge entlasten Gesundheitsdienstleister interne Systeme, sie erhöhen den Schutz vor ungesicherten medizinischen Geräten (denken Sie an: BYOD) und bieten eine zusätzliche Ebene des Schutzes vor anderen externen Partnern (Abrechnungspartner, HLK-Systeme, E-Mail-Anbieter usw.). Akamai lässt nur die richtigen Personen in Kundennetzwerke, um die wertvollen Informationen der Patienten zu schützen und die Kontinuität der Versorgung zu unterstützen. 

Für Krankenkassen . . .

Wenn Kassen ihre Infrastruktur an die Akamai-Edge übertragen und Nutzererlebnisse an APIs verlagern, profitieren sie von Flexibilität, Kostenmanagement, Schutz vor Bedrohungen und einem optimierten und sicheren Erlebnis – nicht nur für Mitglieder, sondern auch für Mitarbeiter. 

Für Pharmaunternehmen und Hersteller medizinischer Geräte . . .

Pharmaunternehmen stehen häufig vor Herausforderungen, die denen von Gesundheitsdienstleistern und Krankenkassen ähnlich sind, da auch sie über sensible Nutzerdaten und geistiges Eigentum verfügen, die unbedingt zu schützen sind. In einer Insel-Branche trägt Akamai dazu bei, Systeme und Mitarbeiter von Pharmaunternehmen zu schützen. Dazu verfolgt Akamai konsequent das Prinzip „erst verifizieren, dann vertrauen“, das seine Entsprechung in der SASE-Architektur hat. 

Die gar nicht so geheime Waffe des Gesundheitssektors

Jeden Tag gehen Milliarden von Menschen online, und in einem immer größeren Umfang suchen, erproben und tun sie dort Dinge. Akamai trägt dazu bei, dass dies möglich ist. 

Gesundheitsdienstleister entwickeln ihre Versorgungspläne (die Flugzeuge!) für das 21. Jahrhundert. Akamai ist stolz darauf, die Weichen für dieses neue Online-Zeitalter der Gesundheitsbranche mit zu stellen: durch innovative Möglichkeiten, die Patientenversorgung zu unterstützen und erfolgreiche Gesundheitsleistungen zu erbringen – überall und zu jeder Zeit. 

Erfahren Sie mehr darüber, wie Akamai die Modernisierung des Gesundheitswesens in Ihrem Unternehmen unterstützen und sichern kann. 



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Bridget Meuse

September 17, 2021

Bridget Meuse is a senior industry marketing analyst for Akamai. She focuses on three industries: Environmental Sustainability, Healthcare, and the Public Sector, where she identifies key trends, tells data-driven stories, and helps bring Akamai solutions to life for customers.