Inklusion, Vielfalt und Engagement

Einführung

Als Innovatoren suchen wir immer nach neuen Ideen und ich freue mich, unseren Bericht über Inklusion, Vielfalt und Engagement 2020 vorzustellen – den ersten seiner Art für uns. Er ist ein wichtiger Schritt zur Schaffung eines transparenteren und verantwortungsbewussteren Arbeitsplatzes für die kommenden Jahre.

Warum gerade jetzt? Natürlich sind wir stolz auf die großartige Arbeit, die so viele bei Akamai geleistet haben. Und wir möchten die bedeutsamen Schritte feiern, die wir unternommen haben, um ein integrativeres und vielfältigeres Unternehmen zu werden. Entscheidend ist jedoch, dass in einer Zeit, in der jeder Mitarbeiter mehr denn je gehört, anerkannt und unterstützt werden sollte, Transparenz der Schlüssel zur Umsetzung echter Veränderungen ist. Wir wissen, dass wir noch weiter gehen müssen, und wir glauben, dass wir weiterhin gemeinsam besser werden können.

Wir bei Akamai betrachten Inklusion, Vielfalt und Engagement als wesentliche Voraussetzung für unsere Schulungen und die Qualität unseres Berufslebens. In meiner kurzen Zeit hier habe ich bereits das Engagement, das Mitgefühl und den Scharfsinn unserer Mitarbeiter erlebt. Unsere Werte sind der Richtwert für alles, was wir tun – und nirgends ist das offensichtlicher als in den aufrichtigen und konsistenten Maßnahmen, die wir zur Förderung von Inklusion, Vielfalt und Engagement ergreifen. Ich freue mich auf viele weitere Berichte mit vielen weiteren Erfolgen.

Khalil Smith
Vice President
Inklusion, Vielfalt und Engagement

Kontext für den Bericht

Alle Daten mit Stand vom 31. Dezember 2020, sofern nicht anders angegeben.
Nur unsere US‑Regionen erfassen die ethnische Zugehörigkeit.
Anzahl der Mitarbeiter:

  • Die Zahl der weltweiten Mitarbeiter beträgt insgesamt 8.368, darunter 88 verschiedene Nationalitäten.

  • In den USA sind insgesamt 3.478 Mitarbeiter beschäftigt.

  • In der APJ-Region sind insgesamt 2.635 Mitarbeiter beschäftigt.

  • In LATAM sind insgesamt 479 Mitarbeiter beschäftigt.

  • Die Mitarbeiterzahl in EMEA beträgt insgesamt 1.688.

Geschlechterverteilung bei Akamai

Unsere Daten aus dem Jahr 2020 zeigen bescheidene Zuwächse seit 2019, wobei Frauen 26,2 % unserer weltweiten Belegschaft ausmachen. Dies entspricht einer Steigerung von 1,6 % gegenüber 2019.

2020 waren 29,1 % aller neu eingestellten Personen weiblich. Das ist zwar ermutigend, bedeutet jedoch einen merklichen Rückgang von 2,4 % gegenüber 2019.

In Bezug auf rollenspezifische Daten haben Frauen etwa 20 % aller Führungspositionen und technischen Rollen inne.

Lohngerechtigkeit

Als Unterzeichner des Equal Pay Pledge des Weißen Hauses ist Akamai der Überzeugung, dass alle seine Mitarbeiter fair und gerecht bezahlt werden müssen. Wir werden unsere Lohnpraktiken auch weiterhin regelmäßig überprüfen und bei Bedarf Anpassungen vornehmen, um dieses Versprechen zu erfüllen.

Unsere Analysen der Lohngerechtigkeit werden mithilfe eines national anerkannten externen Beraters durchgeführt und decken das Geschlecht weltweit sowie die ethnische Herkunft und das Geschlecht in den USA ab.

Auch hier ergab die Analyse keine Hinweise auf Ungleichheit. Um einige wenige auffällige Unstimmigkeiten zu beheben, die sowohl männliche als auch weibliche Mitarbeiter betrafen, haben wir im Jahr 2020 Anpassungen an der Vergütung der betroffenen Personen vorgenommen. Eine weitere Analyse ist für 2021 geplant.

Ethnische Vielfalt bei Akamai

Auch in den Gemeinschaften ethnischer Minderheiten sind Fortschritte zu verzeichnen. 54,6 % der neu eingestellten Personen in den USA stammen aus traditionell unterrepräsentierten Gemeinschaften.

[Hinweis zu Diagramm] Nur US‑Regionen erfassen die Abstammung und ethnische Zugehörigkeit ihrer Mitarbeiter.

• Asiatische Mitarbeiter, zu denen mehr als ein Dutzend verschiedene ethnische Gruppen gehören, machen 29,4 % unserer US‑Belegschaft aus, was einem Anstieg von 0,2 % im Vergleich zu 2019 entspricht. Sie repräsentieren 31,7 % der normalen Mitarbeiter, 25,0 % der Manager und 12,0 % der Führungskräfte auf der Ebene VP+

• Hispano- und Latino-Mitarbeiter machen 5,7 % unserer Mitarbeiter in den USA aus, ein Anstieg um 0,4 % seit 2019. Sie repräsentieren 6,4 % der normalen Mitarbeiter, 4,0 % der Manager und 3,7 % der Führungskräfte auf der Ebene VP+

• Schwarze oder afroamerikanische Mitarbeiter machen 3,4 % unserer Mitarbeiter in den USA aus, ein Anstieg um 0,1 % seit 2019. Sie repräsentieren 3,7 % der normalen Mitarbeiter, 2,9 % der Manager und 2,8 % der Führungskräfte auf der Ebene VP+

Unsere Verpflichtung für ethnische Gleichberechtigung

Akamai lehnt Rassismus in all seinen Formen ab und engagiert sich dafür, sowohl seinen Kunden als auch seinen Mitarbeitern ein integratives, faires und respektvolles Umfeld zu bieten. Nachfolgend finden Sie einige Beispiele für die Arbeit, die wir geleistet haben, um unser Engagement für bedeutende und nachhaltige Fortschritte zu demonstrieren.

Als Reaktion auf die dringende Notwendigkeit, die ethnische Gerechtigkeit zu steigern, genehmigte der Vorstand von Akamai im Jahr 2020 einen zusätzlichen Beitrag von 20 Millionen US‑Dollar an die Akamai Foundation. Diese Mittel werden zur Förderung von Initiativen verwendet, die auf die Diversifizierung von Talenten in der Technologiebranche ausgerichtet sind.

Akamai nimmt am Tech Compact for Social Justice des Massachusetts Technology Leadership Council („MassTLC“) teil und hat diesen unterzeichnet.Als eines der 62 unterzeichnenden Technologieunternehmen in Massachusetts stärkt unsere Beteiligung das Engagement, Änderungen zur Steigerung der ethnischen Gleichberechtigung vorzunehmen. Unternehmen verpflichten sich, mindestens drei von zwölf messbaren Initiativen durchzuführen.

Wir beteiligen uns an Foren zur beruflichen Entwicklung und Rekrutierung mit vielen großartigen Partnern, darunter die Massachusetts Conference for Women, die National Society of Black Engineers, die Society of Hispanic Engineers und Hack.Diversity. 

Wir stellen die Akamai Technical Academy zur Verfügung. Hierbei handelt es sich um ein technisches Schulungsprogramm, das sich hauptsächlich an Personen mit traditionell unterrepräsentiertem Hintergrund (Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit, Alter, Veteranenstatus) richtet, die an einer technischen Karriere interessiert sind, aber keine formale Ausbildung in Wissenschaft, Technologie, Technik oder Mathematik vorweisen können. Das Programm besteht aus einer Akamai-spezifischen Präsenzschulung, nach der die Teilnehmer in verschiedenen Vertragsrollen in unserem Unternehmen arbeiten – mit dem Potenzial, Vollzeitmitarbeiter zu werden.

Wir schulen Personalmanager darin, integrative Stellenbeschreibungen zu verfassen, die den Pool an geeigneten Bewerbern erweitern sollen. Indem wir potenziell einschränkende Kriterien entfernen, können wir uns auf die wichtigen Fähigkeiten und Erfahrungen konzentrieren, die für den Einstieg und den Erfolg bei Akamai entscheidend sind.

Wir haben uns mit anderen führenden Technologieunternehmen zusammengeschlossen, um in unserem Portfolio voreingenommene, repressive und potenziell rassistische Terminologie zu entfernen.

Wir sind uns bewusst, dass diese Prioritäten allein nicht ausreichen, um die Verfügbarkeit und die Erlebnisse traditionell unterrepräsentierter Gruppen wirklich zu verändern. Doch gemeinsam und mit einem Fokus auf unsere zugrunde liegende, vereinigende Strategie für Inklusion, Vielfalt und Engagement stellen diese Initiativen, Programme und Partnerschaften einen großen Schritt in Richtung Fortschritt dar.

Schulungen zu Vielfalt und Inklusion

Akamai strebt nach einem Arbeitsumfeld und einer Unternehmenskultur, in denen jeder Mitarbeiter seinen Beitrag leisten und sein Bestes geben kann. Unser Engagement für Vielfalt und Inklusion macht uns zu einem besseren Unternehmen, einem besseren globalen Wettbewerber und einem besseren Corporate Citizen. Wir bieten verschiedene Schulungspläne an, um unsere Mitarbeiter zu unterstützen und ihnen dabei zu helfen, kulturübergreifende Kompetenzen aufzubauen und sich an unseren Zielen zu Vielfalt und Inklusion auszurichten. Dazu gehört auch „Appreciating Differences“, also „Unterschiede zu schätzen wissen“ – ein interaktiver Präsenz-Workshop, der vermittelt, wie Unterschiede die Verhaltensweisen am Arbeitsplatz beeinflussen können.

Das Schulungsangebot umfasst auch das Grow-Programm („Grow“ bedeutet „Wachsen“), ein innovatives Programm, das Mitarbeitern dabei helfen soll, ihre Denkweise, Innovationskraft und die Zusammenarbeit zu verändern. Das Programm besteht aus vier Modulen, die eine noch vielfältigere, kollaborativere, innovativere und leistungsstärkere Teamkultur fördern sollen:

  • WACHSEN – Die Neurowissenschaft des Growth Mindset:hilft Managern und Mitarbeitern dabei, flexibler, positiver und engagierter zu sein.

  • EINBEZIEHEN – Die Neurowissenschaft intelligenterer Teams:fördert kreativere, besser vernetzte und kooperativere Teams.

  • ENTSCHEIDEN – Die Neurowissenschaft zum Überwinden von Vorurteilen:unterstützt alle Mitarbeiter im Unternehmen dabei, fundierte, effektivere und selbstbewusstere Entscheidungen zu treffen.

  • MITSPRACHE – Die Neurowissenschaft des Eintretens für die eigenen Überzeugungen:schafft eine Umgebung, in der Mitarbeiter keine Angst davor haben müssen, ihre Meinung zu äußern oder Feedback zu erhalten.

Bewusst investieren

Wir bei Akamai glauben, dass jeder Einzelne für starke Gemeinschaften und nachhaltige Veränderungen verantwortlich ist – das gilt auch für Unternehmen. Wir nutzen die Gelegenheit, unseren positiven Einfluss als globaler Corporate Citizen zu maximieren, indem wir in wohltätige Organisationen investieren, ehrenamtliche Tätigkeiten in unseren Gemeinden durchführen und ethische Entscheidungen in Bezug auf unsere Umwelteinflüsse treffen.

Über die Akamai Foundation und Community-Events investieren wir weiterhin in Unternehmen, die unsere Strategie für Inklusion, Vielfalt und Engagement teilen, gestalten unsere zukünftige Belegschaft und schaffen relevante Veränderungen. Im Jahr 2020 haben wir das Mitgefühl, die Großzügigkeit und den integrativen Teamgeist unseres Unternehmens und unserer Mitarbeiter gebündelt, um unserem zentralen Wert, der Gemeinschaft etwas zurückzugeben, gerecht zu werden. Zusätzlich zu den Highlights unten können Sie im Jahresbericht 2020 von Akamaimehr über die Akamai Foundation erfahren.

  • Das Global STEM Education Grant Program der Akamai Foundation vergab etwa eine Million US‑Dollar an wohltätige Organisationen, um Möglichkeiten für die nächste Generation von Technologie-Innovatoren zu schaffen und die MINT-Bildung in unterversorgten Gemeinden zu unterstützen. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf mathematischen Spitzenleistungen, angefangen im Kindergarten bis hin zum 12. Schuljahr.
  • Die Akamai Foundation spendete außerdem 1,1 Millionen US‑Dollar für globale Maßnahmen zur Reaktion auf COVID‑19, darunter auch Notfallhilfen in 21 verschiedenen Gemeinden in 16 Ländern, in denen Mitarbeiter von Akamai leben und arbeiten.

Lokale Bemühungen weltweit

Während der Danny Lewin Community Care Days (benannt nach unserem Mitgründer) haben Mitarbeiter und Community-Partner Gelegenheit, sich zu vernetzen. So können sie das ganze Jahr über ehrenamtliche Projekte planen, um unterversorgte und unterrepräsentierte Schüler zu betreuen. Zu den Partnern gehören strategische Organisationen wie Girls Who Code, Suit Up und Rocket Girls. Neben der Arbeit der Akamai Foundation sind wir stets bestrebt, die Gemeinden zu unterstützen, in denen wir weltweit arbeiten.

Mitarbeiterressourcengruppen

Die Mitarbeiterressourcengruppen (Employee Resource Groups, ERGs) von Akamai sind Foren, in denen Mitarbeiter von Akamai eine vielfältige und integrative Arbeitsumgebung fördern können. ERGs schaffen eine Umgebung, in der Mitarbeiter sich vernetzen, entwickeln, schulen, unterstützen, lernen und zur Unternehmenskultur von Akamai beitragen können. Mit umfangreichen Programmen, Veranstaltungen und Initiativen haben sich die ERGs von Akamai in den letzten fünf Jahren zu einem immer wichtigeren Bestandteil unserer globalen Bemühungen um Vielfalt und Inklusion entwickelt. Sie unterstützen Akamai in den Bereichen Diversitätsbewusstsein, berufliche Weiterentwicklung von Mitgliedern sowie Rekrutierung und Öffentlichkeitsarbeit mit den folgenden Maßnahmen:

  • In Zusammenarbeit mit der Akamai Foundation haben 20 gemeinnützige Organisationen weltweit insgesamt 110.000 US‑Dollar an Spenden für soziale Verbesserungen erhalten.

  • Im Rahmen der Spendenaktion „Racial Equality and Social Justice“ verdoppelte die Akamai Foundation die öffentlichen Spenden von zwölf gemeinnützigen Organisationen, die von unseren ERGs ausgewählt wurden. Zu den Empfängern gehörten die Black Mental Health Alliance und die Equal Justice Initiative. Nach Verdoppelung der Spenden kamen so insgesamt 60.000 US‑Dollar an Spenden zusammen.

Im Jahr 2020 hatten wir über 1.200 Mitglieder, die unsere elf ERGs repräsentierten und zur Bereicherung des Akamai-Erlebnisses für Mitarbeiter beitrugen.

 

Unsere Reaktion auf COVID‑19

Die COVID‑19-Pandemie hat die Unterschiede in unseren Leben verstärkt und wir wussten, dass wir nicht nur unsere Kunden, sondern auch unsere Mitarbeiter und ihre Familien unterstützen mussten. Wir haben ein Rahmenwerk zur Stabilisierung, Anpassung und Entwicklung implementiert, um in Zeiten stetigen Wandels Struktur zu schaffen. Weltweit haben wir Zugang zu Programmen für Gesundheit und Wohlbefinden bereitgestellt, wobei der Schwerpunkt klar auf der Sicherheit unserer Mitarbeiter lag. Wir haben neue Schulungsprogramme entwickelt und umgesetzt, um Gesundheit und Sicherheit zu fördern, und zusätzliche Anleitung und Unterstützung für das Management von Remote-Mitarbeitern bereitgestellt. 

Zur Unterstützung unserer Mitarbeiter haben wir neue Tools und Techniken für die Zusammenarbeit und ein Programm zur Produktivitätserstattung eingeführt, um alle Mitarbeiter beim Kauf von Geräten zu unterstützen und so die Remote-Arbeit zu erleichtern. Wir haben unsere Programme für Wohlbefinden erweitert, um unter anderem Schulungen zur Pflege während der Pandemie sowie zu Impfstoffinformationen anzubieten. Außerdem haben wir Mitarbeitern Lizenzen für eine digitale Gesundheitsplattform zur Verfügung gestellt und Führungskräfte darin unterstützt, flexible Arbeitsregelungen zu entwickeln. Zudem haben wir 2020 vier bezahlte Tage für das Wohlbefinden zur Verfügung gestellt, um Mitarbeitern zusätzliche bezahlte Urlaubszeit zu gewähren, um insbesondere die geistige und körperliche Gesundheit zu fördern. Zusätzlich zur Unterstützung von Voll- und Teilzeitmitarbeitern haben wir auch den für uns arbeitenden Auftragnehmern Lohnfortzahlung bei Krankheit garantiert. 

Wir verfügen über ein strenges Verfahren, um zu beurteilen, ob ein Büro wieder geöffnet werden (und geöffnet bleiben) kann, basierend auf lokalen Regierungsvorschriften, lokalen Gesundheitstrends und geschäftlichen Anforderungen. Da wir jeden Tag Fortschritte machen, erlauben wir Mitarbeitern langsam, wieder ins Büro zu kommen – jedoch nur dort, wo es erlaubt ist und wo wir glauben, dass es sicher ist. 

Die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeiter steht immer an erster Stelle, ebenso wie produktive, bereichernde und motivierende Mitarbeitererlebnisse – unabhängig davon, wo der jeweilige Akamai-Mitarbeiter tätig ist.