- Finanzdienstleister sind häufig von API-Problemen betroffen. Datenlecks und Angriffe auf KI-verknüpfte APIs treten hierbei am häufigsten auf. KI-Anwendungen, -Agenten und große Sprachmodelle (LLMs) sind auf APIs angewiesen, um auf sensible Systeme und Kundendaten zugreifen zu können. Im Bereich der Finanzdienstleistungen haben sich diese APIs zu wertvollen Zielen entwickelt. Finanzdienstleistungen fallen auch durch häufige Vorfälle auf: Fast die Hälfte der betroffenen Unternehmen berichtete von vier oder mehr separaten Ereignissen.
- Fehlende Transparenz in Bezug auf sensible Kunden- und Zahlungsdatenflüsse ist eine kritische Lücke. Die meisten Finanzdienstleister verfügen über einen vollständigen API-Bestand, doch nur 27 % wissen auch, welche APIs sensible Daten zurückgeben. Da diese APIs persönliche Finanzinformationen, Kontodetails und Zahlungsdaten verarbeiten, die von PCI DSS, DORA und GDPR geregelt werden, ist diese Transparenzlücke besonders problematisch.
- Führungskräfte im Finanzdienstleistungssektor betonen zwar die Bedeutung der API-Sicherheit, doch in der Praxis bestehen weiterhin Lücken. Der Schutz von KI-Technologien vor Angriffen ist mittlerweile die wichtigste Priorität im Bereich Cybersicherheit in der Branche. Gleichzeitig berichteten 74 % der führenden Finanzdienstleister im vergangenen Jahr, dass sie sich stärker auf die API-Sicherheit konzentrieren. Die Ursachen dafür sind das schnelle API-Wachstum durch KI und digitale Initiativen sowie der regulatorische Druck und Audit-Ergebnisse.