„Wir wollen die neuesten Technologien von Unternehmen einführen, die eine globale Serviceplattform anbieten – wie Akamai. Akamai bietet uns großartige [technische] Unterstützung und kurze Reaktionszeiten. Das Unternehmen ist ein Partner ist, auf den wir uns wirklich verlassen können.“– Kenta Nakamura, CISSP, System Risk Management Department, au Kabucom
Von der klassischen Netzwerksicherheit zum Zero-Trust-Modell
au Kabucom bietet über 1,1 Millionen Kunden in ganz Japan Online-Maklerservices an. In den letzten Jahren hat sich das System Risk Management Department besonders auf Zero-Trust-Sicherheit konzentriert. Bei diesem Modell wird die gesamte Kommunikation validiert und der Zugriff für jeden Nutzer und jedes Gerät streng kontrolliert, unabhängig davon, ob sich dieser innerhalb oder außerhalb des Netzwerks befindet. Die Umstellung auf Zero Trust wird durch den Bedarf an sicherem und einfachem Zugriff auf firmeninterne Anwendungen für Remote-Mitarbeiter, eine Zunahme von Cloudservices und neue ausgeklügelte Angriffe vorangetrieben, die klassische Netzwerksicherheit an ihre Grenzen bringen.
Zum Thema Remote-Zugriff auf Anwendungen erläutert Yoichi Ishikawa, Leiter des System Risk Management Department: „Heute geht die Definition von ‚Arbeitsplatz‘ über das Büro hinaus und umfasst auch Bereiche wie unser Zuhause und Co-Working-Spaces. Daher sind wir der Ansicht, dass eine Zero-Trust-Sicherheitsumgebung erforderlich ist, damit Mitarbeiter überall und jederzeit so sicher arbeiten können wie im Büro. Sicherheit ist dabei ein wesentlicher Punkt, aber wir müssen auch die Einfachheit des Remotezugriffs bedenken und gleichzeitig ein integriertes Identitätsmanagement gewährleisten.“
„Cyberangriffe werden immer vielfältiger und ausgeklügelter, und wir stoßen an die Grenzen klassischer Netzwerksicherheit“, so Koju Ito, Spezialist im System Risk Management Department. „Wir nutzen auch eine Vielzahl von Cloudservices, um unsere Effizienz zu steigern. Daher müssen wir jedes einzelne unserer Geräte sehr bedacht verwalten und schützen.“
Enterprise Application Access löst VPN-Probleme
Eine Frage, die während der Umstellung auf eine Zero‑Trust-Architektur aufkam, war, wie das Unternehmen sicheren Remotezugriff auf Endpunkte von außerhalb des Büros gewährleisten konnte. Die bestehende Methode war die Verwendung eines VPN, aber Ito stellt fest: „VPN-Appliances müssen ständig gewartet werden. Jede Nachlässigkeit in diesem Bereich könnte zu einer Kompromittierung des Systems führen, wenn eine Schwachstelle offengelegt wird. Und es tut sich noch eine Vielzahl weiterer Herausforderungen auf: redundante Verwaltung für das VPN und Active Directory, komplizierte Prozesse beim Zugriff auf SaaS, die Überlastung der Bandbreite, Firewall-Hardwarelasten, Verzögerungen usw.“
Bei der Suche nach einer besseren Lösung für diese VPN-Probleme im Rahmen der Umstellung auf einen cloudorientierten Ansatz entdeckte au Kabucom Enterprise Application Access (EAA) von Akamai. „Seit der Implementierung haben wir EAA in Verbindung mit Identity as a Service (IDaaS) eingesetzt, um eine effiziente Verbindung zu internen Ressourcen und öffentlichen Clouds herzustellen und den Zugriff darauf zu regeln“, erklärt Ito. „Mit diesem Setup können wir die VPN-Elemente umgehen, die Probleme verursacht haben.“
„Und da Akamai die Service-Infrastruktur ebenfalls bereitstellt, treten keine Verzögerungen durch Sicherheitsmaßnahmen auf. Beim Cloudzugriff kann EAA ineffiziente Verfahren und Traffic-Flows im Zusammenhang mit dem einmaligen Client-VPN-Zugriff eliminieren. Dadurch werden ebenfalls Bandbreite und die erforderlichen Investitionen in Hardware reduziert. Wir sehen EAA als ergänzende Lösung, die die Sicherheit für die Verbindungen gewährleistet, die noch nicht auf Zero Trust geprüft oder getestet wurden.“
Secure Internet Access Enterprise erkennt Malware sofort und reduziert den Verwaltungsaufwand
Die Umstellung auf eine Zero-Trust-Architektur umfasst nicht nur den sicheren Zugriff, sondern auch den Schutz vor Bedrohungen. Neben der Verbesserung des Remotezugriffs analysierte au Kabucom seinen bestehenden Ansatz zur Erkennung und Blockierung von Malware und entschied sich dazu, Akamai Secure Internet Access Enterprise zu implementieren, um die Sicherheit zu steigern. Secure Internet Access Enterprise ist ein cloudbasiertes Secure Web Gateway, das DNS als proaktiven Sicherheitskontrollpunkt verwendet.
„Das Blockieren einer kontinuierlich wachsenden Anzahl von Bedrohungsdomänen lässt sich mit unserer eigenen Firewall unmöglich stemmen. Wir wussten, dass einige Angreifer Informationen mithilfe von DNS stehlen. Daher waren wir überaus besorgt, dass wir möglicherweise unbekannten Bedrohungen ausgesetzt sind, die Datenlecks verursachen könnten. Seit der Einführung von Secure Internet Access Enterprise mussten wir uns darüber keine Gedanken mehr machen, da die Bedrohungsinformationen von Akamai in der Cloud ständig aktualisiert werden. Secure Internet Access Enterprise hilft uns dabei, neue Bedrohungen, die sich auf unser Unternehmen auswirken könnten, sofort zu erkennen und zu blockieren und gleichzeitig den Verwaltungsaufwand erheblich zu reduzieren“, so Kenta Nakamura vom System Risk Management Department.
Nakamura berichtet, dass Secure Internet Access Enterprise eine höhere Anzahl von Bedrohungen abwehrt als die Lösungen, die andere Unternehmen zur Abwehr von Webbedrohungen bereitstellen. Für die Zukunft erwartet au Kabucom, dass Secure Internet Access Enterprise Sicherheit für Mobilgeräte bietet, die zur Nutzung von Cloudservices direkt mit dem Internet verbunden sind. Das Produkt bietet Threat Intelligence-basierten Schutz für Mobilgeräte über Client-Software.
au Kabucom ist zuversichtlich, dass es eine sichere Umgebung schaffen kann, die Nutzern Zugriff auf ein Internet bietet, das vor den neuesten Bedrohungen geschützt ist. Neben den Tools von Akamai plant das Unternehmen, proaktiv zusätzliche fortschrittlichere Lösungen einzuführen, um gleichzeitig die Sicherheit zu erhöhen und sich einen stärkeren Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.
Über au Kabucom
Das Unternehmen entwickelt Services für das Risikomanagement, die den Nutzen von intern entwickelten Systemen maximieren. Es vertreibt das firmeneigene Trading-Tool kabuSTATION®, das eine breite Palette von kostenlosen und vergünstigten Angeboten für aktive Trader umfasst und automatisierte Trading-Funktionen wie eine Stop-Loss-Order bietet. Darüber hinaus gibt das Unternehmen neben einer Vielzahl von Auftragsfunktionen, wie z. B. Two-Way Orders, auch wichtige Informationen wie Echtzeit-Prognosen für den Aktienpreis heraus. Kunden, die Computer oder das Internet normalerweise nicht nutzen, können telefonischen Kundensupport erhalten. Außerdem werden IVR-Services (Interactive Voice Response) angeboten, mit denen Kunden Transaktionen tätigen und Aktienkurse erfragen können. au Kabucom ist ein zentraler Online-Finanzdienstleister der Mitsubishi UFJ Financial Group (MUFG) und hat verschiedene Services in Zusammenarbeit mit anderen Konzernen entwickelt.
Über Akamai
Akamai ist das Cloud-Unternehmen, das eine KI-gestützte Welt antreibt und schützt. Unsere Cloud-Plattform erweitert leistungsstarkes Cloud Computing vom Core bis zur Edge. So können Unternehmen KI‑Anwendungen der nächsten Generation entwickeln und skalieren – unterstützt durch umfassende, mehrschichtige Sicherheitslösungen, die sie vor neuen Cyberbedrohungen schützen. Weitere Informationen finden Sie unter akamai.com und akamai.com/blog oder folgen Sie Akamai Technologies auf X und LinkedIn.