„Wir sind nahtlos zu Akamai migriert und haben unser Transcoding mit weniger Maschinen beschleunigt.“– Marc Reusch, Head of Product, Video and TV Platform, FUNKE Digital
Aufbau einer skalierbaren Zukunft für interne Videoservices
Als digitale Abteilung der FUNKE Mediengruppe unterstützt FUNKE Digital die digitale Innovation in Zeitungen, Zeitschriften, Videoplattformen und FAST-Kanälen (Free Ad‑supported Streaming Television, also kostenfreies, werbefinanziertes TV‑Streaming). Das Unternehmen wollte die Performance und Wirtschaftlichkeit seiner Videoplattform „Kaltura CE“ verbessern, die intern und über die FUNKE-Markenwebsites hinweg für redaktionelle Video-Workflows und vieles mehr verwendet wird. Um das zu erreichen, ist das Team zu den Cloud‑Computing-Services von Akamai migriert. Durch die Umstellung konnte das Unternehmen das Transcoding um 30 % beschleunigen, die Infrastrukturkosten reduzieren und ein flexibleres, cloudunabhängiges Betriebsmodell aufbauen.
Vermeidung von steigenden Cloud-Kosten und Hyperscaler-Anbieterbindung
Laut Marc Reusch, Head of Product, Video and TV Platform bei FUNKE Digital, verlässt sich die Abteilung auf die Open‑Source-Version der Kaltura-Videoverwaltungsplattform, um die Videobereitstellung über die FUNKE Mediengruppe hinweg zu unterstützen.
„Kaltura ist eng in unsere Workloads integriert“, erklärt Reusch. „Es war sinnvoll, uns selbst um den Quellcode zu kümmern, damit wir ihn über das standardmäßige SaaS‑Angebot hinaus anpassen konnten.“
Zunächst hostete FUNKE Digital die Kaltura-Plattform bei einem bekannten Cloud-Anbieter, da das Team eine cloudunabhängige Architektur statt einer Hyperscaler-Anbieterbindung wollte. Im Laufe der Zeit wurde es jedoch immer schwieriger, die Wirtschaftlichkeit der Infrastruktur zu rechtfertigen. „Als wir die Rechenanforderungen und Skalierungsmuster von Kaltura besser verstanden haben, konnten wir die steigenden Kosten nicht mehr ignorieren“, fährt Reusch fort.
FUNKE Digital wollte sich die Flexibilität bewahren, anstatt plötzlich stark von Hyperscaler-eigenen Services abhängig zu werden. Zudem priorisierte das Team transparente Preise, eine vorhersehbare Infrastruktur sowie Cloud-Portabilität.
Nahtlose Migration vom früheren Cloud-Anbieter zu Akamai
FUNKE Digital nutzte Akamai bereits für seine FAST‑Kanäle und war daher zuversichtlich, dass es die Cloud‑Computing-Services von Akamai auch auf seine Kaltura-Migration ausweiten konnte. „Akamai stellte die flexible Cloud‑Computing-Infrastruktur bereit, die wir zur Unterstützung skalierbarer Videoverarbeitungs-, Transcoding- und interner Medienplattform-Workloads benötigten. Außerdem bietet es eine unkomplizierte und transparente Preisgestaltung“, so Reusch.
Zusammen mit dem Implementierungspartner Calipso Cloud SL konnte Reusch schnell einen Proof of Concept durchführen. „Wir haben das Konzept validiert, haben gesehen, wie der Rollout funktionieren würde, und haben die Migration genehmigt.“
Da die Kaltura-Plattform so konzipiert war, dass sie cloudunabhängig bleibt, verlief die Workload-Migration vom alten Setup zu Akamai relativ einfach. Und während der Migration konnte FUNKE Digital gleich noch Teile seiner Bereitstellungsarchitektur und operativen Workflows modernisieren.
Das Unternehmen arbeitete eng mit Calipso Cloud SL zusammen, um die Open‑Source-Bereitstellung von Kaltura zu optimieren. Darüber hinaus hat das Unternehmen mit Akamai an Architekturverbesserungen gearbeitet, die die Bereitstellung über etwa 30 bis 40 Cloud‑Computing-Knoten hinweg optimiert haben.
Verbesserte Transcoding-Performance zu geringeren Kosten
Nach der Migration zu Akamai konnte FUNKE Digital schnell messbare Verbesserungen bei Kosten, Performance und Infrastruktureffizienz verzeichnen. „Wir haben die Egress-Kosten reduziert und das Transcoding mit demselben Setup um 20 bis 30 % beschleunigt“, erklärt Reusch. „Unsere Redakteure mussten nicht so lange warten, bis die Videos bereit waren.“
Die Vorteile waren so deutlich, dass FUNKE Digital nach der Migration die Infrastrukturnutzung reduzieren konnte. „Wir benötigen weniger Maschinen, da die Performance der Akamai-Knoten besser ist als die der vorherigen Knoten“, so Reusch.
Durch die Migration wurden außerdem Betriebsstörungen und die Unberechenbarkeit der Infrastruktur verringert: „Kaltura läuft auf Akamai stabiler“, erklärt Reusch. „Wir erleben weniger Verbrauchsspitzen.“
Ebenso wichtig war es, dass die Migration ohne Störung der internen Publishing-Teams durchgeführt werden konnte. „Menschen sprechen nie über Technologie, die einfach funktioniert“, so Reusch. „Wir sind ohne Probleme zu Akamai migriert.“
Zuverlässigere Streaming-Innovation
Die reibungslose Kaltura-Migration stärkte das interne Vertrauen in Akamai als langfristigen Infrastrukturpartner. Mit Blick auf die Zukunft erwartet FUNKE Digital, dass Akamai eine immer wichtigere Rolle spielt, während das Unternehmen seine digitalen Videoservices und seine Streaming-Innovation weiter ausweitet.
„Immer mehr Abteilungen in unserem Unternehmen nutzen die Akamai-Services, da sie mit anderen Technologien kompatibel sind, die wir nutzen oder nutzen könnten, wie z. B. einer Microservices-Architektur. Wir planen bereits, FAST-Kanal-Workloads in eine Akamai-gestützte Infrastruktur zu verlagern“, so Reusch abschließend.
Über FUNKE Digital
FUNKE Digital ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der FUNKE Mediengruppe. Durch den Einsatz modernster Technologien, agiler Arbeitsmethoden und bereichsübergreifender Teams modernisieren die Abteilungen bestehende Produkte und erschließen neue Geschäftsbereiche, die als digitaler Katalysator der Gruppe dienen.
Einer seiner digitalen Geschäftsbereiche ist das Media Network, das ein breites Portfolio von Online-Zeitschriften, Online-Nachrichtenportalen sowie Video- und Social‑Media-Bereichen umfasst.
Ein weiterer Bereich ist Digital Services & Performance, der eine breite Palette an digitalen Geschäftsmodellen vereint: vom HR Cluster über ergänzende Lead- und Angebotswebsites bis hin zu seinen digitalen Agenturen.
Über Akamai
Akamai ist das Cloud-Unternehmen, das die KI-gestützte Welt unterstützt und schützt. Unsere Cloud-Plattform erweitert leistungsstarkes Cloud Computing vom Core bis zur Edge, damit Unternehmen innovative KI-Anwendungen entwickeln und skalieren können, und stellt gleichzeitig umfassende, mehrschichtige Sicherheit bereit, um Kunden vor dynamischen Cyberbedrohungen zu schützen. Weitere Informationen finden Sie unter akamai.com und akamai.com/blog oder folgen Sie Akamai Technologies auf X und LinkedIn.